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Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Nationaler Bibliothekspreis geht nach Berlin

Berlin. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) erhält den mit 20 000 Euro dotierten nationalen Bibliothekspreis. Die Auszeichnung wird am 24. Oktober, dem „Tag der Bibliotheken“, in Berlin zum 20. Mal vergeben, wie der Deutsche Bibliotheksverband und die Deutsche Telekom Stiftung am gestrigen Donnerstag in Berlin mitteilten.

Die ZLB ist nach eigenen Angaben mit über 3,5 Millionen Medien und jährlich 1,5 Millionen Besuchern die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands.

In der Begründung der Jury heißt es unter anderem, dass die Zentral- und Landesbibliothek „auf beispielhaft strategische Weise mit ihren neu entwickelten partizipativen Angeboten und digitalen Services laufend auf die gesellschaftlichen und medialen Veränderungen reagiert und sich so als öffentlichen Ort mitten in der Stadtgesellschaft positioniert“. Die Bibliothek unterstütze mit ihrer Arbeit damit sowohl die individuelle Entwicklung des Einzelnen als auch die Weiterentwicklung des demokratischen Gemeinwesens.

Ebenfalls lobte die Jury eine erfolgreiche Verbindung analoger und digitaler Angebote. Die Öffnung der ZLB an Sonntagen seit Herbst 2017 sei „außerordentlich bemerkenswert“ und setze ein starkes Signal mit Beispielcharakter.



Der Deutsche Bibliotheksverband vertritt nach eigenen Angaben mit seinen mehr als 2100 Mitgliedern bundesweit rund 10 000 Bibliotheken mit 25 000 Beschäftigten und 11 Millionen Nutzern.