| 22:22 Uhr

Beste TV-Kommissare ausgezeichnet
„Tatort“-Folge „Stau“ gewinnt Fernsehkrimi-Preis

Petra Schmidt-Schaller 
spielt die 
„Tatort“-
Kommissarin 
Katharina 
Lorenz.
Petra Schmidt-Schaller spielt die „Tatort“- Kommissarin Katharina Lorenz. FOTO: Ingo Wagner / picture alliance / dpa
Wiesbaden. Die „Tatort“- Folge „Stau“ (SWR) hat den Deutschen Fernsehkrimi-Preis 2018 gewonnen. „Im alltäglichen Setting des Staus entfaltet sich eine dramatische Ermittlung unter Zeitdruck zu einem unterhaltsamen und poetischen Kaleidoskop menschlicher Geschichten“, teilte die Jury am Freitagabend in Wiesbaden zur Begründung mit. Im Mittelpunkt des Krimis steht die Aufklärung einer Fahrerflucht in einem Stau. Als Preis erhält das Filmteam 1000 Liter Wein.

Die „Tatort“- Folge „Stau“ (SWR) hat den Deutschen Fernsehkrimi-Preis 2018 gewonnen. „Im alltäglichen Setting des Staus entfaltet sich eine dramatische Ermittlung unter Zeitdruck zu einem unterhaltsamen und poetischen Kaleidoskop menschlicher Geschichten“, teilte die Jury am Freitagabend in Wiesbaden zur Begründung mit. Im Mittelpunkt des Krimis steht die Aufklärung einer Fahrerflucht in einem Stau. Als Preis erhält das Filmteam 1000 Liter Wein.

Den Preis als beste Darstellerin erhielt Petra Schmidt-Schaller für ihre Rolle der Nora Schwarz in dem Zweiteiler „Keine zweite Chance“ (Sat.1). „Ihr Spiel entwickelt dadurch ungeheure Kraft, dass sie der Versuchung widersteht, sich der Tragik ihrer Figur zu ergeben“, lobte die Jury die Darstellung der Rolle einer Ärztin.

Als bester Darsteller wurde Heino Ferch für seine Rolle in dem Drama „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/Arte) ausgezeichnet. „Heino Ferchs Kommissar Ingo Thiel führt den Zuschauer durch einen bewegenden Film, der präzise und detailliert die mühselige und oft frustrierende Arbeit der Polizei zeigt“, urteilte die Fernsehkrimi-Preis-Jury.



Einen Sonderpreis für die Gesamtleistung in Regie, Buch und Produktion erhielt Hans-Christian Schmid mit der Serie „Das Verschwinden“ (BR/ARD Degeto/NDR/SWR). Im Mittelpunkt steht die alleinerziehende Michelle Grabowski (Julia Jentsch), die auf eigene Faust ihre 19-jährige Tochter sucht. Die Publikumsjury zeichnete den Film „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/Arte) aus. „Unser Siegerfilm zeichnet sich durch ein hohes Maß an Spannung und Emotionalität aus“, urteilte die Laienjury. Der Preis für „Deutschlands spannendsten Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“ ging an Jonas Dokarzek für den Entwurf „Aschenbach“.

Unter dem Motto „Die Faszination des Verbrechens“ nahmen zehn Produktionen an dem Wettbewerb teil. Die Jury bildeten die Regisseurin und Drehbuchautorin Hanna Doose, die Produzentin Roswitha Ester, die Schauspielerin Dennenesch Zoudé, der Schauspieler Alexander Schubert und der Schriftsteller Volker Kutscher.

(epd)