| 22:54 Uhr

Doku über Syrienkrieg
Sundance-Preis für deutsche Koproduktion

Park City. Die deutsch-syrisch-libanesische Dokumentation „Of Fathers and Sons“ des in Berlin lebenden Syrers Talal Derki zählt zu den diesjährigen Gewinnern beim Sundance-Filmfestival. Derki folgt darin der Familie eines islamistischen Kämpfers während des syrischen Bürgerkriegs. Die Doku biete einen „extrem seltenen Einblick“ und zeige, was es bedeute, in einem islamischen Kalifat aufzuwachsen, schrieb die Jury im US-Staat Utah.

Die deutsch-syrisch-libanesische Dokumentation „Of Fathers and Sons“ des in Berlin lebenden Syrers Talal Derki zählt zu den diesjährigen Gewinnern beim Sundance-Filmfestival. Derki folgt darin der Familie eines islamistischen Kämpfers während des syrischen Bürgerkriegs. Die Doku biete einen „extrem seltenen Einblick“ und zeige, was es bedeute, in einem islamischen Kalifat aufzuwachsen, schrieb die Jury im US-Staat Utah.

„Of Fathers and Sons“ setzte sich unter anderem gegen die deutsch-brasilianische Koproduktion „The Cleaners“ der deutschen Regisseure Moritz Riesewieck und Hans Block durch. Deren Film befasst sich mit der schwierigen, oft versteckten Arbeit von Menschen, die umstrittene Inhalte wie Pornografie und Gewalt aus sozialen Netzwerken löschen.

Das Sundance-Filmfest ist das größte Festival für unabhängige Produktionen außerhalb Hollywoods.