| 23:11 Uhr

Wetzlar testet neues Preismodell
Museumsbesucher zahlen einfach, was sie wollen

WetzlaR. Die Stadt Wetzlar probiert seit dem 1. Januar ein neues Preismodell für ihre Museen aus. Besucher können den Eintrittspreis selbst bestimmen und zahlen so viel, wie sie wollen. „Die ersten Besucher zeigten sich überrascht von der neuen Regelung“, sagte der Sprecher der Stadt, Eckhard Nickig, gestern. Man könne noch keine Veränderung bei den Besucherzahlen feststellen.

Die Stadt Wetzlar probiert seit dem 1. Januar ein neues Preismodell für ihre Museen aus. Besucher können den Eintrittspreis selbst bestimmen und zahlen so viel, wie sie wollen. „Die ersten Besucher zeigten sich überrascht von der neuen Regelung“, sagte der Sprecher der Stadt, Eckhard Nickig, gestern. Man könne noch keine Veränderung bei den Besucherzahlen feststellen.

Das Modell, auch bekannt als „Pay what you want“ (pwyw), soll zunächst ein Jahr lang für das Stadtmuseum, das Reichskammergerichtsmuseum und das Palais Papius gelten. Man wolle dadurch möglichst viele Menschen für einen Museumsbesuch begeistern und Menschen ansprechen, die nicht zu den klassischen Museumsbesuchern zählen.