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„Go Trabi Go“ war ihr größter Erfolg
Marie Gruber mit 62 Jahren gestorben

Berlin. (dpa/red) Die Schauspielerin Marie Gruber ist tot. Sie starb bereits am vergangenen Donnerstag nach langer schwerer Krankheit im engsten Kreis, wie die Deutsche Filmakademie gestern mitteilte. Gruber war langjähriges Mitglied gewesen. Sie wurde 62 Jahre alt. Im vergangenen Oktober war bekannt geworden, dass die Schauspielerin an Lungenkrebs litt.

Bekanntheit erlangte die aus Wuppertal stammende Schauspielerin in ihrer Rolle als Rita Struutz an der Seite von Wolfgang Stumph in „Go Trabi Go“ (1991). Gemeinsam eroberten die beiden das gesamtdeutsche Kinopublikum – frisch nach der Wiedervereinigung traf die Komödie den Nerv der Zeit.

Vielen Fernsehzuschauern blieb sie auch als Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand im „Polizeiruf 110“ aus Halle in Erinnerung. In „Stubbe – Von Fall zu Fall“ war sie Stubbes Ehefrau Caroline und spielte damit erneut an der Seite von Wolfgang Stumph.

Gruber trat auch in Nebenrollen in international bekannten Filmen wie dem Oscar-Gewinner „Das Leben der Anderen“ (2006) und „Der Vorleser“ (2008) auf. Zuletzt war sie in der TV-Serie „Babylon Berlin“ zu sehen. Im November lief außerdem die ARD-Komödie „Schwarzbrot in Thailand“ mit Gruber in einer Hauptrolle.



Und Gruber stand auch auf Theaterbühnen: So spielte sie etwa an der Berliner Volksbühne oder am Dresdner Staatsschauspiel.

Ihr größter 
Erfolg war der Kinofilm 
„Go Trabi Go“: Nun ist 
Marie Gruber 
gestorben.
Ihr größter Erfolg war der Kinofilm „Go Trabi Go“: Nun ist Marie Gruber gestorben. FOTO: Jens Kalaene / dpa
(dpa)