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Postsowjetische Gesellschaft beschrieben
Leipziger Buchpreis für Masha Gessen

Die russisch-
amerikanische Journalistin und Schriftstellerin
Masha Gessen.
Foto: Agostini/dpa
Die russisch- amerikanische Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen. Foto: Agostini/dpa FOTO: dpa / Evan Agostini
Leipzig. Die russisch-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen (51) erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019. Geehrt werde sie für ihr Buch „Die Zukunft ist Geschichte.

Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor“, teilte die Geschäftsstelle des Buchpreises mit. Das Werk beschreibe vielschichtig die post­sowjetische Gesellschaft.

Der mit 20 000 Euro dotierte Preis wird Gessen zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am 20. März 2019 überreicht. Die Laudatio hält der Historiker und Publizist Gerd Koenen. Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung wird seit 1994 jährlich vergeben. Er zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. In der Begründung heißt es weiter, Gessens Porträt der postsowjetischen Gesellschaft schärfe den Blick „für die Erosion unserer eigenen demokratischen Institutionen, für die Gefährdung dessen, was wir stets als gesetzt angenommen haben“.