| 22:41 Uhr

Programm vorgestellt
Leipziger Buchmesse: Politik und Rumänien im Fokus

Leipzig. (epd) Vier Wochen vor Beginn der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März) hat ihr Direktor Oliver Zille die Bedeutung der Meinungsfreiheit hervorgehoben. Die Messe habe ein humanistisches Weltbild und stehe für Vielfalt, Offenheit und Meinungsaustausch, sagte Zille gestern bei der Programmvorstellung. Jeder der 2600 gelisteten Aussteller, der sich auf dem Boden des Grundgesetzes bewege, habe die Möglichkeit, sich auf der Messe zu präsentieren. Auf der Frankfurter Buchmesse hatte es im Oktober herbe Kritik am Auftreten einiger rechtsgerichteter Verlage gegeben. Dort war es daraufhin zu Protesten und teils zu Tumulten gekommen.

(epd) Vier Wochen vor Beginn der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März) hat ihr Direktor Oliver Zille die Bedeutung der Meinungsfreiheit hervorgehoben. Die Messe habe ein humanistisches Weltbild und stehe für Vielfalt, Offenheit und Meinungsaustausch, sagte Zille gestern bei der Programmvorstellung. Jeder der 2600 gelisteten Aussteller, der sich auf dem Boden des Grundgesetzes bewege, habe die Möglichkeit, sich auf der Messe zu präsentieren. Auf der Frankfurter Buchmesse hatte es im Oktober herbe Kritik am Auftreten einiger rechtsgerichteter Verlage gegeben. Dort war es daraufhin zu Protesten und teils zu Tumulten gekommen.

Das traditionelle, stadtweite Lesefest „Leipzig liest“ verzeichnet mit 3600 Veranstaltungen auf 550 Bühnen einen neuen Rekord. Eröffnet wird die Buchmesse am Vorabend des ersten Messetages mit der Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an die Norwegerin Åsne Seierstad. Am ersten Messetag folgt die Verleihung des mit insgesamt 60 000 Euro dotierten Preises der Leipziger Buchmesse in drei Kategorien. Gastland ist Rumänien. Rund 50 rumänische Autoren und Künstler werden erwartet. Zum dritten und letzten Mal wird es in Leipzig einen Themenblock zu „Europa 21“ geben.