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Festivals des Deutschen Films
Iris Berben erhält Schauspielpreis in Ludwigshafen

Iris Berben wird in Ludwigshafen ausgezeichnet.
Iris Berben wird in Ludwigshafen ausgezeichnet. FOTO: dpa / Ursula Düren
Ludwigshafen. Schauspielerin Iris Berben (67) erhält den diesjährigen Preis für Schauspielkunst des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen. Berben („Traumfrauen“) fülle ihre Rollen mit souveräner Ausstrahlung und Leidenschaft beeindruckend aus, sagte Festivaldirektor Michael Kötz gestern in der pfälzischen Stadt.

Der Preis soll im Rahmen des 14. Jahrgangs des Festivals (22. August bis 9. September) am 25. August überreicht werden. Die Filmschau, die im vergangenen Jahr mehr als 100 000 Gäste anlockte, ist Kötz zufolge das besucherstärkste deutsche Filmfestival nach der Berlinale.

Für den diesjährigen Filmkunstpreis sind 13 Filme nominiert, darunter die Komödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ von Kerstin Polte, mit der die Veranstaltung am 22. August startet. „Eröffnet wird das Festival mit einer Galavorführung in zwei Kinozelten vor 2500 Gästen auch aus Politik, Wirtschaft und Kultur“, sagte Kötz.

Neu eingeführt wurde die Reihe „Salon - Internationaler Film“. Darin werden auch Streifen gezeigt, die nicht aus dem engeren deutschen Kulturraum stammen – etwa „Der Buchladen der Florence Green“ der spanischen Regisseurin Isabel Coixet. Angesichts zunehmender Fremdenfeindlichkeit wolle man nicht als „deutsches Filmfestival“ missverstanden werden, hatte Kötz dazu vor einiger Zeit gesagt.



Das Festival ist wegen seines Veranstaltungsorts auf einer Parkinsel populär. Die sonst im Juni organisierte Veranstaltung war 2017 erstmals im August/September über die Bühne gegangen. Ziel ist, eine Bedrohung durch das im Frühjahr auftretende Rheinhochwasser zu vermeiden.