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Gurlitt-Sammlung bei Kasseler Documenta nicht zu sehen

Kassel. Kunstwerke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt werden einem Bericht zufolge nicht bei der nächsten Weltkunstausstellung Documenta zu sehen sein. Es sei undenkbar, diese bei einem Kunst-Event zu zeigen, sagte ein Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Freitagabend und bestätigte damit einen Bericht des Deutschlandfunks. Agentur

Man müsse sensibel mit der Sammlung umgehen. Von der Documenta-Leitung gab es zunächst keine Stellungnahme.

Als einen Grund für die Absage nannte Grütters dem Beitrag zufolge das noch laufende Erbstreitverfahren um die Sammlung. Zudem gebe es als Teil der Erforschung der Herkunft der Werke Pläne, diese "in Pietät vor den Biografien der Opfer würdevoll öffentlich auszustellen und damit einen weiteren Beitrag zur Aufklärung zu leisten".