| 23:15 Uhr

Finanzierungsloch bei der Documenta 14
Ermittlungen gegen Verantwortliche der Documenta

Kassel. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen Verantwortliche der Documenta 14. Nach Prüfung der Berichte einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sei ein Anfangsverdacht bejaht worden, bestätigte Oberstaatsanwalt Götz Wied gestern. Ein Schuldvorwurf sei damit aber noch nicht verbunden, betonte er. Gegen wen sich die Ermittlungen konkret richten, wollte Wied nicht sagen. Mitte September war aufgrund von Berichten der „Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen“ über eine Budgetüberschreitung der Documenta 14 ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet worden, das die Prüfung eines Anfangsverdachtes, insbesondere der Untreue, zum Gegenstand hatte.

Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen Verantwortliche der Documenta 14. Nach Prüfung der Berichte einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sei ein Anfangsverdacht bejaht worden, bestätigte Oberstaatsanwalt Götz Wied am gestrigen Mittwoch. Ein Schuldvorwurf sei damit aber noch nicht verbunden, betonte er.

Gegen wen sich die Ermittlungen konkret richten, wollte Wied nicht sagen. Mitte September war aufgrund von Berichten der „Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen“ über eine Budgetüberschreitung der Documenta 14 ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet worden, das die Prüfung eines Anfangsverdachtes, insbesondere der Untreue, zum Gegenstand hatte.

Bei der Documenta 14 im vergangenen Jahr war ein Defizit in Höhe von voraussichtlich 5,4 Millionen Euro entstanden, nach bisherigen Erkenntnissen vor allem bedingt durch den neben Kassel zweiten, gleichberechtigten Standort Athen. Durch eine Bürgschaft der Stadt Kassel und des Landes Hessen konnte eine drohende Insolvenz der Documenta schließlich noch einmal abgewendet werden.



Eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war mit einer Überprüfung der Finanzen der Documenta beauftragt worden. Mitte Oktober vergangenen Jahres hatte die AfD-Fraktion der Kasseler Stadtverordnetenversammlung zudem eine Strafanzeige wegen Veruntreuung gegen Verantwortliche der Documenta gestellt.