| 21:20 Uhr

Ursache: Schau an zwei Standorten
Documenta-Defizit steigt auf 7,6 Millionen Euro

Kassel. Die Documenta 14 hat mit einem noch höheren Defizit abgeschlossen als bisher bekannt. Nach Ende aller Prüfungen betrage die Finanzierungslücke 7,6 Millionen Euro, teilte die gemeinnützige documenta und Museum Fridericianum GmbH gestern in Kassel mit.

Bisher war das Defizit der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössischen Kunst mit 5,4 Millionen Euro beziffert worden.

Ursache für das Defizit sei unter anderem die Ausrichtung der Schau an zwei Standorten gewesen. Die 14. Documenta fand von April bis September 2017 in Kassel und Athen statt. Ihr Budget war im Vorfeld auf 34 Millionen Euro beziffert worden. Nach Bekanntwerden der finanziellen Schieflagen erklärten sich das Land Hessen und die Stadt Kassel bereit, mit einer Bürgschaft einzuspringen.

Hessen und Kassel übernehmen als Documenta-Gesellschafter nun jeweils die Hälfte des Defizits.



(dpa)