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Mozarts Dauerbrenner im Staatstheater
Die „Zauberflöte“, ein Saarbrücker Klassiker

 Ein Dauerbrenner kehrt zurück. Andreas Gergens Inszenierung der „Zauberflöte“ erlebt eine erneute Wiederaufnahme, aber mit teils veränderter Besetzung. Algirdas Drevinskas (Mitte), der auf unserem Archivfoto den Tamino singt, übernimmt nun die Rolle des Monostratos.
Ein Dauerbrenner kehrt zurück. Andreas Gergens Inszenierung der „Zauberflöte“ erlebt eine erneute Wiederaufnahme, aber mit teils veränderter Besetzung. Algirdas Drevinskas (Mitte), der auf unserem Archivfoto den Tamino singt, übernimmt nun die Rolle des Monostratos. FOTO: Bjaðrn Hickmann/ stage picture G / Bjaðrn Hickmann/stage picture
Saarbrücken. Das gab es noch nie am Saarländischen Staatstheater. Dass eine Inszenierung immer und immer wieder auf den Spielplan kommt, dass man fast schon sagen kann: von Generation zu Generation. Sowas kennt man sonst nur bei so legendären Inszenierungen wie vielleicht Ionescos „Die kahle Sängerin“ in Paris oder Otto Schenks Inszenierung von Donizettis „Liebestrank“ in Wien.

Das gab es noch nie am Saarländischen Staatstheater. Dass eine Inszenierung immer und immer wieder auf den Spielplan kommt, dass man fast schon sagen kann: von Generation zu Generation. Sowas kennt man sonst nur bei so legendären Inszenierungen wie vielleicht Ionescos „Die kahle Sängerin“ in Paris oder Otto Schenks Inszenierung von Donizettis „Liebestrank“ in Wien.

Aber auch Saarbrücken hat seinen Dauerbrenner: Andreas Gergens Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ ist so mitreißend, so bildgewaltig und zauberhaft, dass man sie immer wieder sehen kann, dass sie keinerlei Patina ansetzt. Deshalb hat sie auch der neue Staatstheater-Intendant Bodo Busse wieder auf den Spielplan gesetzt.

Am morgigen Samstag, 11. November, 19.30 Uhr, gehen Tamino, Pamina, Papageno, Papagena und ihr buntes Gefolge wieder durch ihr märchenhaft verworrenes Schicksal. Gespielt bzw. gesungen werden sie diesmal aber teils von neuen Ensemble-Mitgliedern. So wird der neue Tenor Sungmin Song, der das Publikum schon im „Guillaume Tell“ begeisterte, den Tamino singen, und der chilenische Bariton Salomón Zulic del Canto gibt als Papageno sein Rollendebüt.



Erhalten bleibt uns die wunderbare Elizabeth Wiles als Pamina. Und Herdís Anna Jónasdottir gibt eine sicher besonders kecke Papagena. Der „alte“ Tamino Algirdas Drevinskas schlüpft in die Rolle des Monastratos. Und die Partie der Königin der Nacht übernimmt Olga Jelinkova, die in dieser Rolle erstmals in Saarbrücken zu hören sein wird.

Weitere Aufführungen gibt es am 18. und 25. November und am 14. und 30. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus.