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Internationale Ensembles
Festspiele Ludwigshafen beginnen

„Der Kaufmann von Venedig“ mit Joachim Meyerhoff (Bild) in der Rolle des Shylock ist einer der Höhepunkte der Festspiele.
„Der Kaufmann von Venedig“ mit Joachim Meyerhoff (Bild) in der Rolle des Shylock ist einer der Höhepunkte der Festspiele. FOTO: picture alliance / dpa / Ole Spata
Ludwigshafen. In den kommenden zwei Monaten ist Ludwigshafen erneut Gastgeber von nationalen und internationalen Ensembles auf hohem Niveau. Die Stadt am Rhein bietet ein breitgefächertes Programm in mehreren Sparten.

Vorhang auf für die Festspiele Ludwigshafen: Vom morgigen Freitag an bietet die Industriestadt am Rhein großartige Ballettensembles und exzellente Schauspielaufführungen. Bis zum 16. Dezember stellen sich renommierte Theater mit Klassischem und Modernem vor. Als einer der Höhepunkte gilt „Der Kaufmann von Venedig“ vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg mit Joachim Meyerhoff in der Rolle des Shylock (24./25. November).

Das Residenztheater München ist mit vier Aufführungen vertreten, darunter Ayad Akhtars „Geächtet“ – einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Stücke der vergangenen Jahre (3./4. November). Die Münchner Kammerspiele zeigen Susanne Kennedys „Selbstmordschwestern“ (17./18. November) nach dem Roman von Jeffrey Eugenides.

Eröffnet wird das Festival vom Ballet National de Marseille. Das Tanzprogramm wird erstmals von der Choreographin Nanine Linning verantwortet. Sieben Compagnien hat die Niederländerin zu den Festspielen eingeladen. Darunter ist die taiwanesische Produktion Huang Yi & Kuka mit einem tanzenden Roboter im Zentrum (12./13. Dezember).



Lesungen bekannter Autoren ergänzen das Programm, etwa Schauspieler Josef Bierbichler (18. November). Tags darauf (19. November) diskutieren Experten über das Thema „Wo endet die Freiheit der Andersdenkenden?“ Die Festspiele finden seit 2004 jeden Herbst statt.