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Projekt „taNDem“
Deutsche und niederländische Künstler bauen Netzwerk auf

Osnabrück/Münster. Kulturförderer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den niederländischen Provinzen Gelderland und Overijssel wollen gemeinsam die Kunst- und Kulturszene im Grenzgebiet fördern und ein deutsch-niederländisches Netzwerk aufbauen. Das Projekt „taNDem“ solle niederländische und deutsche Künstler und Kulturschaffende in Tandems zusammenbringen, teilte die Stadt Osnabrück gestern mit.

Kunst und Kultur seien perfekte Brückenbauer, um Menschen über die Grenze hinweg miteinander zu verbinden, sagte Johan Godschalk vom Kulturzentrum Cultuurmij Oost in Arnheim. Zusammen mit seinem Kollegen Andre Sebastian vom Verein Münsterland bildet er das Tandem der inhaltlichen Projektleitung. An dem Vorhaben sind auf deutscher Seite zudem Stadt und Landkreis Osnabrück, die Emsländische Landschaft und das Münsterland beteiligt. Es ist Teil des deutsch-niederländischen Projekts „Kunstverbinding – Kunstverbindung“, das auch von der Europäischen Union gefördert wird.

Auf einem ersten Treffen am 12. April im Kloster Bentlage in Rheine können Künstler den Angaben zufolge Tandems bilden. Die Teilnehmer gestalteten den inhaltlichen Ablauf selbst, erläutert Andre Sebastian. Zur Unterstützung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich Kunst und Kultur könne jedes Tandem eine Förderung von bis zu 15 000 Euro erhalten.

(epd)