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Gastland ist Tschechien
Buchmesse Leipzig widmet sich der Demokratiebildung

Leipzig. Die Demokratie- und Medienbildung steht im Fokus der Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März 2019. Im Kern gehe es um die Frage, wie ein zwar streitbares, aber friedvolles Miteinander gelingen könne, teilte die Leipziger Messe GmbH gestern mit.

Gastland ist dieses Mal Tschechien. Für die Präsentation auf der Buchmesse sind mehr als 60 Neuerscheinungen ins Deutsche übersetzt worden.

Rund 2600 Aussteller der Buch- und Medienbranche werden erwartet. Neu im Programm sind den Angaben zufolge ein Schulprojekt zur Frage des gesellschaftlichen Miteinanders sowie die Diskussionsreihe „The Years of Change 1989-1991“: 30 Jahre nach dem gesellschaftlichen Umbruch in den Staaten des ehemaligen Ostblocks beschäftige sich die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung mit den Folgen dieser Zeit, hieß es. Im Fokus der Gespräche stünden Orte des Umbruchs – und zwar Prag, Budapest, Bukarest und Warschau sowie Kiew, Riga, Moskau und Leipzig.

Erstmals vergeben wird der Digital Publishing Award. Der Preis ehre innovative Produkte oder Prozesse im Bereich des digitalen Publizierens.