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Kolumne Unsere Woche
Was der Wahlkampf möglich macht

FOTO: SZ / Roby Lorenz
Wäre nur öfter Wahlkampf! Plötzlich werden Zweibrücker Probleme im Rekordtempo gelöst, wo sie vorher nur schulterzuckend registriert wurden. Etwa, dass der Stadt das Bahnhofsgebäude durch die Fingern flutscht und an Investor Immobilia gehen sollte.

Jetzt hat’s die Gewobau einfach mal gekauft. Umstritten ist nur: Welche Fraktion (und welcher OB-Kandidat) hat’s ermöglicht? Debatten dieser Art kennt man in Zweibrücken seit der Rettung des Landgestüts, die mehrere Parteien kindisch für sich proklamierten. Ein Wunder, dass noch keine Fraktion die vorläufige Rettung des Minigolfplatzes an der Schließ für sich proklamiert hat. Im Gewobau-Aufsichtsrat, der ihn seiner Amtszeit (und damit faktisch bis zu seiner Neuwahl 2020) jetzt doch nicht schließen will, sitzen ja Vertreter von fünf Fraktionen. Ob die ohne OB-Wahlkampf genauso einmütig entschieden hätten? Derzeit müssen sie sich jedenfalls sonnig präsentieren im Kampf um Wählerstimmen. Wäre nur öfter Wahlkampf!