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Wallhalben
Wallhalben: Martin warnt vor teuren Wahlversprechen

Wallhalben. (dob) Die erste Gemeinderatssitzung in diesem Jahr zeigt, wohin der Weg der Gemeinde geht: Der Jahresabschluss 2016 weist ein Minus von 45 000 Euro aus. „Das wird sich als Trend auch so fortsetzen“, prognostiziert Ortsbürgermeister Martin Berthold. Von David Oliver Betz

Daher seien große Sprünge auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten.Explizit warnte Berthold alle Ratsmitglieder und Ratsfraktionen davor, im bevorstehenden Kommunalwahlkampf zu kostspielige Versprechen zu machen. „Fakt ist: Wir haben sehr wenig Geld zur Verfügung. Wir haben inzwischen rund 600 000 Euro an Verbindlichkeiten. Daher kann man eigentlich auch nicht viel versprechen, was Investitionen angeht“, sagte Berthold, der vom Rat einstimmig entlastet wurde.

Beim Forst hat die Ortsgemeinde einen kleinen Gewinn von rund 1 800 Euro gemacht. Außerdem hat die AWO Wallhalben, die sich aufgelöst hat, 6 500 Euro für das Ludwig-Katz-Haus gespendet, damit dort eine Altenstube eingerichtet werden kann. Außerdem werden im Katz-Haus Kinder mit Essen versorgt.

Nicht einig mit der Verbandsgemeinde wurde sich der Gemeinderat beim Thema Erzieher. Zwei Halbtagsstellen sollen in der Verbandsgemeinde als Springer eingestellt werden. Diese werden dann von den Gemeinden anteilig nach Bedarf bezahlt. Allerdings ist aus Sicht der Wallhalber noch nicht ganz klar gelöst, wer im Krankheitsfall zahlt oder bei Fortbildungen. Bis das geklärt ist, will Wallhalben sich nicht beteiligen und erst einmal die Erfahrungen der anderen abwarten.



Die Friedhofshalle im Ortsteil Oberhausen bekommt eine neue Gasheizung. Den entsprechenden Auftrag dazu für rund 20 000 Euro, hat der Gemeinderat ebenfalls einstimmig vergeben.

Der Ortsbürgermeister wies noch darauf hin, dass am Samstag, 9. Februar um 19 Uhr der Bürgerempfang der Gemeinde stattfinden wird. „Im Januar sind so viele Neujahrsempfänge, dass wir das lieber ein bisschen später machen“, begründete der Ortschef den Termin.