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Linkspartei
Wagenknecht lehnt Bündnis mit SPD und Grünen ab

Berlin. Zum Start ihrer neuen Sammlungsbewegung „Aufstehen“ hat Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht einem Bündnis mit SPD und Grünen eine Absage erteilt. Solange die SPD an der Agenda 2010 festhalte und die Grünen nichts wesentlich anders machen wollten als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), sei Rot-Rot-Grün für die Wähler „kein attraktives Projekt“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Das Ziel von „Aufstehen" sei eine neue Regierung, die "endlich wieder für die Mehrheit der Bevölkerung Politik macht und nicht für Wirtschaftslobbyisten", sagte Wagenknecht weiter. Erst wenn sich die Parteien veränderten, gebe es wieder die Chance auf andere Mehrheiten. Offizieller Start der neuen Bewegung ist der 4. September.