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Waffenamnestie
Zweibrücker geben 183 Waffen ab

Die meisten ehemaligen Besitzer waren Jäger oder Förster, die ihre Waffen nicht mehr verwendeten, und Menschen, die die Waffen erbten, aber keinen Waffenschein besaßen.
Die meisten ehemaligen Besitzer waren Jäger oder Förster, die ihre Waffen nicht mehr verwendeten, und Menschen, die die Waffen erbten, aber keinen Waffenschein besaßen. FOTO: dpa / Patrick Pleul (Symbolfoto)
Zweibrücken. Weniger Waffen – mehr Sicherheit. Ein Jahr lang konnten Waffenbesitzer im Rahmen einer sogenannten Waffenamnestie ihre illegalen Waffen straffrei abgeben. Aus Zweibrücken wurden 183 Pistolen und Gewehre sowie 4905 Schuss Munition abgegeben, wie die Stadt auf Anfrage mitteilte.

Insgesamt waren aber nur 29 Waffen und 1905 Schuss Munition in illegalem Besitz. Die meisten ehemaligen Besitzer waren Jäger oder Förster, die ihre Waffen nicht mehr verwendeten, und Menschen, die die Waffen erbten, aber keinen Waffenschein besaßen. Keine dieser Waffen wurde bei einem Verbrechen verwendet.

Zuletzt hatte es 2009 als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden eine Waffenamnestie gegeben. Die abgegebenen Waffen werden in der Regel vernichtet, doch was genau mit den Waffen passiert, ist Sache der Länder. Der Zweibrücker Stadtsprecher Heinz Braun nennt die Waffenamnestie einen vollen Erfolg. Trotzdem sei es beunruhigend, wie viele Waffen noch in privatem Besitz seien.