| 22:26 Uhr

Zweibrücken
Vom Schulmuseum bis zur Mühle

Ein Klassenraum wie früher im Schulmuseum Ottweiler.
Ein Klassenraum wie früher im Schulmuseum Ottweiler. FOTO: Max Krumbach
Zweibrücken. (red) Das protestantische Netzwerk im Dekanat Zweibrücken besuchte die Stadt Ottweiler. Die Teilnehmer trafen sich am Dorfplatz in Einöd. Von dort fuhr die Gruppe nach Ottweiler zum Rathaus. Zu Fuß ging es zur Besichtigung des Saarländischen Schulmuseums.

Dort warteten die Netzwerker Gabi und Jürgen Schirra und begleiteten die Führung. Gabi Schirra brachte der Gruppe noch einmal die Erinnerungen an die Schulzeiten nahe. So manches fiel den Besuchern dann an ihre Schulzeit wieder ein. Über drei Stockwerke sind die Ausstellungstücke verteilt. Auch ein Schulsaal mit den damals üblichen Bänken ist zu sehen, und wer es schafft, kann sich auch hineinzwängen. Auch über damalige Lernmetoden ist so manches zu erfahren.

Durch die Fußgängerzone spazierte die Gruppe zur evangelischen Kirche, wo der Pfarrer die Geschichte der Kirche erklärte. Anschließend ging es am Zwinger/Stadtmauer vorbei zum Parkplatz am Rathaus. Ottweiler hat eine schöne und ruhige Altstadt mit schönen Plätzen zum Verweilen. Das gemeinsame Mittagessen war in Wern’s Mühle im Ottweiler Stadtteil Fürth. Vor dem Essen gab es noch eine Mühlenführung durch Willi Wern, der Interessantes zur Geschichte der Mühle zu erzählen hatte. Wern’s Mühle wurde 1841 durch Adam Wern erbaut und erhielt 1877 ihre heutige Form. Die Mühle Wern war die größte Ölmühle an der Saar. 1990 wurde die Ölmühle restauriert, zunächst als Museum, wird die Mühle heute wieder zur Hausölproduktion verwendet. Seit 1902 wurde in der Mühle eine Gastwirtschaft betrieben, die ursprünglich hauptsächlich Haltestelle für Kohlefuhrwerke war. Auch ein Mühlenlädchen gibt es, es bietet Produkte aus eigener Herstellung an. Nach einem vorzüglichen Mittagessen und vielen Eindrücken fuhren die Teilnehmer wieder an ihre Heimatorte zurück.