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RFV Weselberg
Vereinsjagd auch zum Ausprobieren

Die Jagd in Weselberg lockt jährlich Reiter und Zuschauer aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland nach Weselberg.
Die Jagd in Weselberg lockt jährlich Reiter und Zuschauer aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland nach Weselberg. FOTO: Cordula von Waldow
Weselberg. (cvw) „Wir wollen auch Interessierten eine Chance geben, bei einem jagdähnlichen Ausritt einmal das Jagdreiten auszuprobieren“, erklärt Sabine Schmitt. Die Weselbergerin, die mit ihren Islandpferden am liebsten im Gelände unterwegs ist und die Reitwege rund um den Höhenort bestens kennt, wird daher bei der traditionellen Vereinsjagd des RFV Weselberg am Samstag, 8. September, ein zweites Jagdfeld mit einer verkürzten Strecke anführen. Von Cordula von Waldow

„Wir reiten langsamer und kürzen die Strecke deutlich ab. Einige Schleppen mit Sprüngen, die man umreiten kann, und den Stop machen wir mit“, skizziert sie die Anforderungen. Quereinsteiger, Wiedereinsteiger, Freizeitreiter, junge Pferde, Kinder – der Ritt sei für viele geeignet.

Für das erste Feld führt die Strecke der Traditions-Schleppjagd wie in allen Jahren rund 20 Kilometer rund um Weselberg und enthält rund sieben Schleppen hinter der bekannten Rheinland-Meute. Etwa 20 jagdgerechte Hindernisse von 90 Zentimertern Höhe stellen die Weselberger den Reitern in den Weg. Sie alle können umritten werden, so dass niemand springen muss. Die Strecke führt über Wiesen und Felder, durch den Wald, bergauf, bergab. Nach dem Sektempfang um 10.15 Uhr startet das Jagdfeld um 11 Uhr.

Auf dem Reitplatz wird gegen 15 Uhr zum Halali geblasen und am Holzfeuer die Jagdknöpfe an die Reiter sowie das Curree als Dank an die Hunde verteilt. Anschließden lädt der Vereinsvorsitzende, Karl Keßler, zum fröhlichen Zusammensein auf sein Anwesen ein. Begleitet wird die Jagd unter Jagdherr Horst Stuppi und Master Karl Keßler vom Bläserkorps Sickingerhöhe, das bereits am Vorabend um 17 Uhr zur Hubertusmesse in die Weselberger Kirche einlädt. Die Strecke ist übersichtlich und Traktoren mit Anhängern fahren die Schaulustigen zu den besten Aussichtspunkten entlang des ersten Feldes.



Auch die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, zuzuschauen und mitzufeiern, am Sonntag mit Mittagstisch und bereits am Samstagabend im Keßlerschen Festzelt. „Wir rechnen mit so gutem Zuspruch wie immer“, freut sich der Gastgeber. Das Bügelgeld beträgt 25 Euro, für Jugendliche bis 16 Jahre 15 Euro. Anmeldung beim Vereinsvorstizenden, Karl Keßler, Tel. (01 51) 11 67 02 12. http://schleppjagdclub.de