| 22:41 Uhr

Geldstrafen
Geringere Strafen in der US-Geldwirtschaft

New York. () Seit Donald Trumps Präsidentschaft sind Firmen und Personen der Finanzbranche in den Vereinigten Staaten deutlich weniger Geldstrafen aufgebrummt worden. Verglichen mit dem Vorjahreswert seien die von den Aufsichtsbehörden SEC, CFTC und ­FINRA­ verhängten Bußgelder im ersten Halbjahr 2017 um fast zwei Drittel auf 489 Millionen Dollar (415 Millionen Euro) gesunken. Das ist das Ergebnis einer Auswertung durch das „Wall Street Journal“. dpa

() Seit Donald Trumps Präsidentschaft sind Firmen und Personen der Finanzbranche in den Vereinigten Staaten deutlich weniger Geldstrafen aufgebrummt worden. Verglichen mit dem Vorjahreswert seien die von den Aufsichtsbehörden SEC, CFTC und ­FINRA­ verhängten Bußgelder im ersten Halbjahr 2017 um fast zwei Drittel auf 489 Millionen Dollar (415 Millionen Euro) gesunken. Das ist das Ergebnis einer Auswertung durch das „Wall Street Journal“.

US-Präsident Trump hatte die engen Bande zwischen der Wall Street und Washington im Wahlkampf harsch kritisiert, in der Regierung jedoch Schlüsselposten mit Investmentbankern und Milliardären besetzt, die die Regeln an den Finanzmärkten wieder lockern wollen. Das sei jedoch nur ein Grund für den starken Rückgang der Bußgelder, heißt es in dem Bericht. Verzögerungen durch die Amtsübergabe spielten ebenfalls eine Rolle, zudem seien viele Fälle aus der Finanzkrise inzwischen abgearbeitet.