| 20:40 Uhr

Corona-Krise
Über 300 000 Corona-Fälle weltweit – Hilfsgelder jetzt in Billionenhöhe

Washington/Rom. (dpa) Trotz des weltweiten Kampfes gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 haben sich nach Angaben von US-Experten weit mehr als 300 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. dpa

Mehr als 13 000 Covid-19-Tote seien bisher gezählt worden, berichteten die Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins am Sonntag.

Besonders betroffen ist Italien. Dort zählten die Behörden am Samstag fast 800 Corona-Tote an einem einzigen Tag. So viele wie seit dem Ausbruch der Corona-Krise nicht. Ministerpräsident Giuseppe Conte spricht von der schwersten Krise für das Land seit dem Zweiten Weltkrieg. Angesichts immer neuer Rekordwerte bei den Toten und Infizierten geht Italien einen weiteren, extremen Schritt: Bis zum 3. April sollen in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone alle Firmen und Fabriken dichtbleiben, die nicht essenziell wichtig für das tägliche Leben sind.

Weltweit schnüren die Regierungen gigantische Hilfspakete, um die Wirtschaft zu stützen. Allein die USA wollen voraussichtlich mehr als eine Billion Dollar (900 Milliarden Euro) in die Wirtschaft pumpen. Medienberichten zufolge hätten sich Republikaner und Demokraten darauf grundsätzlich verständigt. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, Schulden- und Defizitregeln auszusetzen. Staaten sollen unbegrenzt investieren dürfen.