| 22:40 Uhr

US-Sanktionen
Trump: Beziehungen zu Moskau sind auf Tiefststand

Washington. Die von den USA verhängten neuen Sanktionen gegen Russland heizen die Spannungen zwischen beiden Ländern dramatisch an. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew brandmarkte die Strafmaßnahmen am Mittwochabend als „Handelskrieg“. Zugleich warf er US-Präsident Donald Trump „völlige Schwäche“ vor, weil dieser die vom US-Kongress beschlossenen Sanktionen abgezeichnet hatte. Medwedew schrieb auf seiner Facebook-Seite, die russische Hoffnung auf eine Verbesserung der Beziehungen mit der neuen US-Regierung seien beendet worden.

Die von den USA verhängten neuen Sanktionen gegen Russland heizen die Spannungen zwischen beiden Ländern dramatisch an. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew brandmarkte die Strafmaßnahmen am Mittwochabend als „Handelskrieg“. Zugleich warf er US-Präsident Donald Trump „völlige Schwäche“ vor, weil dieser die vom US-Kongress beschlossenen Sanktionen abgezeichnet hatte. Medwedew schrieb auf seiner Facebook-Seite, die russische Hoffnung auf eine Verbesserung der Beziehungen mit der neuen US-Regierung seien beendet worden.

Trump machte den Kongress für das „bisher unerreichte Tief“ in den Beziehungen zu Moskau verantwortlich. Er hatte das Gesetz am Mittwoch nur widerwillig in Kraft gesetzt. Trump kritisiert unter anderem, dass der Kongress sich mit der Befugnis ausstattet, eine möglicherweise vom Präsidenten angestrebte Abmilderung der Sanktionen zu blockieren. Dem Kongress sei dafür zu „danken“, dass die Beziehungen zu Russland nun einen „sehr gefährlichen“ Tiefststand erreicht hätten, beschwerte sich Trump über Twitter. Das Sanktionsgesetz sei von „denselben Leuten“ beschlossen worden, welche die Gesundheitsreform nicht zustande gebracht hätten.