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Viele glauben: Auswärtstor-Regel kontraproduktiv
Trainer sehen Regelung mit Auswärtstoren kritisch

Nyon. Die Trainer mehrerer europäischer Topclubs haben die Europäische Fußball-Union (Uefa) gebeten, die Auswärtstorregel im Europacup zu überdenken. Bei ihrem jährlichen Treffen in Nyon/Schweiz plädierten die Trainer zudem für ein zeitgleiches Ende der Transferperioden in allen großen Ligen, auf der Agenda stand außerdem eine Analyse der WM und die Erfahrungen mit dem Videoassistenten. dpa

Die Trainer „denken, dass das Erzielen von Auswärtstoren nicht mehr so schwierig ist wie in der Vergangenheit“, sagte Uefa-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti. Teilnehmer waren unter anderem Thomas Tuchel (Paris St. Germain), Jose Mourinho (FC Arsenal) und Julen Lopetegui (Real Madrid), die Bundesliga war nicht vertreten.

Die Auswärtstorregel besagt: Haben nach Hin- und Rückspiel beide Teams gleich viele Tore erzielt, erreicht der Verein mit den mehr geschossenen Auswärtstreffern die nächste Runde. Laut Marchetti sehen viele Trainer diese Regel inzwischen als kontraproduktiv an. Heimmannschaften würden vielmehr häufig defensiv spielen, um ein Gegentor zu vermeiden. Eine Alternative wäre die Verlängerung.