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Tränen und Wut am Bahnhof Neapel

Es hätte alles so schön werden sollen im Sommer 1997: per Interrail durch Italien, dann Richtung Griechenland. Dann, aber dann: Mitten in der Nacht schlagen im Schlafwagen Diebe zu, und zwar richtig.

Der Rucksack meiner Freundin mit unserem gemeinsamen Geld, mit Ausweisen und einer teuren Kamera – alles futsch. Tränen, Wut, Hilflosigkeit am Bahnhof von Neapel. Das deutsche Konsulat lässt uns auch hängen. Die letzte Rettung sind griechische Drachmen im Wert von 200 Mark, die vor den Dieben sicher waren – und ein Freund bei Venedig, der uns Geld für die Heimreise leiht. Danke nochmals. ⇥Thomas Schäfer