| 20:41 Uhr

Prozess um Tod im Holiday Park
Tod im Holiday Park: OLG überprüft Urteil 

Zweibrücken. Nach den Freisprüchen im Berufungsprozess um den Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park in Haßloch findet am 20. April nun vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken (OLG) die Revisionsverhandlung statt. Wie das OLG gestern mitteilte, hatten die Staatsanwaltschaft Frankenthal sowie die Eltern des Mädchens Revision gegen das Berufungsurteil des Landgerichts Frankenthal vom 27. Juli 2017 eingelegt.

Nach den Freisprüchen im Berufungsprozess um den Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park in Haßloch findet am 20. April nun vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken (OLG) die Revisionsverhandlung statt. Wie das OLG gestern mitteilte, hatten die Staatsanwaltschaft Frankenthal sowie die Eltern des Mädchens Revision gegen das Berufungsurteil des Landgerichts Frankenthal vom 27. Juli 2017 eingelegt.

Das Landgericht war zu dem Schluss gekommen, dass die beiden Angeklagten keine Schuld am Tod des Mädchens tragen. Es hatte somit die Berufungen gegen das Urteil des Amtsgerichts Neustadt an der Weinstraße verworfen. Dieses hatte den Bediener des Fahrgeschäfts, an dem das Mädchen zu Tode kam, wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die Elfjährige war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels (Drehende Fässer) von den Plattformen erfasst und tödlich verletzt worden. In der ersten Instanz war der damals 22 Jahre alte Ex-Bediener des Fahrgeschäfts wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geld­strafe verurteilt worden. Seine damaligen Vorgesetzten waren freigesprochen worden. Dagegen hatten Staatsanwaltschaft und Eltern Berufung eingelegt  Das OLG Zweibrücken wird nun das Urteil des Landgerichts Frankenthals auf mögliche Rechtsfehler hin prüfen.