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Fußball und Motorsport
Star-Trainer Villas-Boas fährt die Rallye Dakar

Lima. Einen Monat nach dem Ende seines jüngsten Engagements in China steigt der Portugiese um.

Fußball und schnelle Autos. Als Kind war André Villas-Boas ein gewöhnlicher Junge mit gewöhnlichen Interessen. Seine erste Leidenschaft machte ihn reich und berühmt, vom Profi-Geschäft hat der 40-Jährige vorerst dennoch genug. Der frühere Trainer des FC Porto oder des FC Chelsea widmet sich einer der größten Herausforderungen seiner Motorsport-Passion: An diesem Samstag startet Villas-Boas, der einen Toyota Hilux fahren wird, erstmals bei der 40. Rallye Dakar. Vom Lehrmeister zum Lehrling – die Aufregung vor dem Start des Marathon-Rennens durch Peru, Bolivien und Argentinien konnte der Portugiese nicht verbergen. „Ich bin es gewohnt, Leuten zu sagen, dass sie schnell rennen sollen. Jetzt muss ich selbst schnell sein. Die Dakar ist gänzlich anders als das, was ich vom Fußball gewohnt bin“, sagte Villas-Boas: „Mein bescheidener Wunsch ist es, Cordoba zu erreichen.“ 8793 Kilometer über Dünen, Schotter und durch die dünne Luft der Anden liegen zwischen dem Startort Lima und dem Ziel in der argentinischen WM-Stadt von 1978.