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Höcherberghalle
Schließung der Höcherberghalle bleibt Streitthema

Bexbach. Der SPD-Stadtverband Bexbach bedauert die Schließung der Höcherberghallen und die damit verbundenen Folgen für Schulen, Vereine und den Gaststättenbetrieb, teilt Bernd Benner, neuer Vorsitzender, in einer Pressemitteilung mit.

Seit Jahren sei allen Fraktionen im Rat bekannt, dass das Dach der Halle saniert werden müsse. Gutachten seien vorgestellt und ausgiebig über die drohende Schließung der Halle im Winter bei zu hoher Schneelast diskutiert worden.

„Anfang 2017 wurden alle betroffenen Vereine darüber informiert, dass eine Schließung jederzeit möglich sei, verbunden mit der Aufforderung nach Alternativen zu suchen. Wenn vor kurzem in zwei aufeinanderfolgenden Presseartikeln vom Vorsitzenden des Karnevalsvereins Blätsch (Bürgermeisterkandidat der CDU) und der CDU Bexbach Fehler lediglich bei der Stadtverwaltung gesucht werden, so zeigt dies ein gespaltenes Verhältnis zur eigenen Verantwortung“, erklärt die SPD. Seit vielen Jahren sei in den Haushaltsberatungen mit großer Mehrheit beschlossen worden, die knappen Mittel der Stadt für Investitionen so optimal wie möglich einzusetzen. Änderungsanträge zur Höherpriorisierung der Halle seien von keiner Fraktion zu keinem Zeitpunkt gestellt worden. Alle Parteien hätten mit einem Weiterbetrieb während der Bauzeit der neuen Halle gerechnet. Der Starkregen im Juli habe dies verhindert. Dieser Verantwortung haben sich alle Parteien im Rat zu stellen. In diesem Zusammenhang kritisieren die Sozialdemokraten die CDU deutlich wegen Veröffentlichungen in der Presse.

Die SPD konzentriere sich darauf, die negativen Folgen der Hallenschließung für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten und die bereits laufenden Aktivitäten der Stadt zur Bereitstellung von Alternativen für Vereine und Schulen zu unterstützen, heißt es weiter.