| 23:39 Uhr

In der Erstaufnahme in Speyer
Nach Handgemenge: 18 Flüchtlinge verlegt

Speyer. Nach einem Handgemenge zwischen Asylbewerbern und Sicherheitspersonal in der Erstaufnahmeeinrichtung in Speyer sind mehrere Beteiligte in andere Unterkünfte des Landes verlegt worden. Betroffen seien zehn Männer und vier Frauen aus Somalia sowie vier Männer aus Algerien, teilte das Integrationsministerium in Mainz gestern mit. Die Menschen seien in Bussen nach Kusel, Trier und Hermeskeil gebracht worden.

Die Sicherheitsmaßnahmen würden ständig geprüft und der veränderten Belegungsstruktur angepasst, hieß es. Bei dem Gerangel am Montag waren mehrere Menschen verletzt worden (wir berichteten). Nach Polizeiangaben kam es zu dem Zwischenfall, als das Sicherheitspersonal einen Somalier aus einem für Frauen und Familien vorgesehenen Gebäude schickte. Etwa 40 Landsleute hätten das Personal daraufhin attackiert, hieß es weiter. Die Polizei griff ein und leitete Ermittlungen gegen einige der beteiligten Asylbewerber ein.

(dpa)