| 22:40 Uhr

SPD-Politikerin
Schwesig jetzt Ministerpräsidentin

Berlin. Nach fast vier Jahren im Bundeskabinett geht es für Manuela Schwesig (SPD) nun zurück in die Landespolitik: Gestern wählte Mecklenburg-Vorpommerns Landtag die bisherige Familienministerin zur neuen Ministerpräsidentin. Damit tritt sie die Nachfolge von Erwin Sellering (SPD) an, der wegen einer Krebserkrankung zurückgetreten ist. Die Sozialdemokratin ist Deutschlands jüngste Ministerpräsidentin.

Nach fast vier Jahren im Bundeskabinett geht es für Manuela Schwesig (SPD) nun zurück in die Landespolitik: Gestern wählte Mecklenburg-Vorpommerns Landtag die bisherige Familienministerin zur neuen Ministerpräsidentin. Damit tritt sie die Nachfolge von Erwin Sellering (SPD) an, der wegen einer Krebserkrankung zurückgetreten ist. Die Sozialdemokratin ist Deutschlands jüngste Ministerpräsidentin.

Die 43-Jährige kennt ihr neues Aufgabengebiet gut: Von 2008 bis 2013 war sie Sozialministerin in dem Bundesland. Dabei machte sie sich auch bundespolitisch schnell einen Namen: In der Familienministerkonferenz trat sie dafür ein, dass auch die Länder in einen Fonds für Missbrauchsopfer einzahlen. Lange war Mecklenburg-Vorpommern das einzige Land, das diesen Schritt selbst vollzog. Ab 2013 agierte Schwesig, die nach wie vor als junges und modernes Gesicht ihrer Partei gilt und die sich im Interesse des Familien-Ressorts mehrmals mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) anlegte, hartnäckig und konsequent.