| 20:04 Uhr

Beauty
Beautygeheimnisse von anno dazumal

Nehren. () Frauen, deren Schönheit legendär ist, gibt es seit jeher. Manche ihrer Beautygeheimnisse haben die Zeit überdauert. Die ägyptische Königin Kleopatra soll ihre Haut mit Rosenwasser und Aloe Vera gepflegt haben, Kaiserin Elisabeth von Österreich soll sich nachts rohes Fleisch aufs Gesicht gelegt haben und Mae West, das Sexsymbol der 1930er-Jahre, soll Kokosöl als Tagespflege verwendet haben.

Manches ist auch heute noch ein Versuch wert, etwa Olivenöl als Körperöl zu verwenden, wie es die italienische Schauspielerin Sophia Loren angeblich seit vielen Jahren tut.

Auch unsere Großmütter wussten, was schön macht. Einige dieser Beautytipps von anno dazumal hat die Internetseite www.starke-frau.de unter die Lupe genommen und für gut befunden. So soll Honig rissige Lippen lindern und kalte Löffelrücken gegen geschwollene Augen helfen. Quark eigne sich als Haarmaske und Kernseife zur Hautreinigung.

Gegen gelbliche Verfärbungen der Fingernägel hatte Oma ebenso einen Tipp: Schrubben mit Zitronensaft. Bei offenen oder entzündeten Stellen an den Fingern eignet sich die Methode allerdings nicht.



Umstritten sind hingegen die 100 Bürstenstriche am Abend, die für kräftigeres und glänzenderes Haar sorgen sollen. „Zu starkes Bürsten kann die Kopfhaut zu vermehrter Talgproduktion anregen, was wiederum dazu führt, dass die Haare schneller nachfetten“, schreibt www.stylebook.de. Außerdem produziere nicht jede Bürste eine gesunde Mähne. Minderwertige Bürsten, Plastikborsten oder eine raue Oberfläche könnten die Haarstruktur sogar eher schädigen. Zudem komme es auf die Art der Pflege an: „Wer am Haar herumreißt, wird es eher aufrauen, langsame und sorgsam ausgeführte Bürstenstriche sind hingegen erfolgversprechend.“

Ebenso zu den Mythen zählen die Experten, dass Nagellack schlecht für die Fingernägel ist, Rasieren den Haarwuchs verstärkt, Schokolade Pickel verursacht und Make-up die Haut altern lässt.

Mit der „Weisheit“, dass kalter Kaffee schönmacht, räumt www.gesundheitstrends.de auf. Diese hatte ihren Ursprung in der Barockzeit, in der die Adligen sich stark schminkten. Da die dicke Puderschicht, die für noble Blässe sorgen sollte, durch den Dampf des heißen Kaffees verlief, wurde er kalt bevorzugt.