| 23:34 Uhr

Prozess
Zweibrückerin soll Immobilienbetrug begangen haben

Zweibrücken. (gla) Vor dem Landgericht Zweibrücken muss sich eine 56-jährige Frau aus Zweibrücken verantworten. Der Staatsanwalt wirft ihr  Betrug mit Immobilien in 20 Fällen vor. Einem Hausbesitzer aus dem Landkreis habe sie angeboten, als freie Mitarbeiterin einer Immobilienmaklerfirma ein Objekt für ihn zu verkaufen. Zwischen dem 9. September 2014 und dem 13. April 2016  gelang es ihr immer wieder, durch Vortäuschen angeblicher Kaufinteressenten von ihrem Auftraggeber Geld zu kassieren. Mal waren  Vorauszahlungen nötig, mal gab sie Kosten für den  Abschluss eines angeblichen Vorvertrages an. Mehr als  100 000 Euro soll sie auf diesem Weg erschlichen haben. Dabei hatte sie nie die Absicht, die Immobilie zum Verkauf zu vermitteln.

(gla) Vor dem Landgericht Zweibrücken muss sich eine 56-jährige Frau aus Zweibrücken verantworten. Der Staatsanwalt wirft ihr  Betrug mit Immobilien in 20 Fällen vor. Einem Hausbesitzer aus dem Landkreis habe sie angeboten, als freie Mitarbeiterin einer Immobilienmaklerfirma ein Objekt für ihn zu verkaufen. Zwischen dem 9. September 2014 und dem 13. April 2016  gelang es ihr immer wieder, durch Vortäuschen angeblicher Kaufinteressenten von ihrem Auftraggeber Geld zu kassieren. Mal waren  Vorauszahlungen nötig, mal gab sie Kosten für den  Abschluss eines angeblichen Vorvertrages an. Mehr als  100 000 Euro soll sie auf diesem Weg erschlichen haben. Dabei hatte sie nie die Absicht, die Immobilie zum Verkauf zu vermitteln.

 Nach der Verlesung der Anklage informierte die Richterin  den Verteidiger der Angeklagten, dass die Zusammensetzung des Gerichts sich zwischenzeitlich geändert habe. Nach kurzer Besprechung mit seiner Mandantin stellte der Verteidiger den Antrag, das Verfahren eine Woche zu unterbrechen, damit er Zeit hat, um sich auf die Neue Situation einzustellen, was ihm laut Gesetz zusteht. Das Gericht beschloss daraufhin, das Verfahren auszusetzen. Mitte Mai wird es neu aufgenommen.