| 19:42 Uhr

Turnerjahrmarkt
Zweibrücker zieht es auf den Rummel

Besonders in den Abendstunden war der Festplatz gut besucht.
Besonders in den Abendstunden war der Festplatz gut besucht. FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. Bisher sind die Schausteller mit dem Zweibrücker Turnerjahrmarkt zufrieden. Zum Abschluss gibt’s ein Feuerwerk. Von Norbert Rech

Buntes Treiben herrschte über Pfingsten auf der Zweibrücker Festwiese. Schausteller und Besucher sind mit dem bisherigen Verlauf des Turnerjahrmarktes zufrieden. Außer am Sonntag bescherte Petrus den Feierwütigen bestes Frühlingswetter, so dass der Platz vor allem in den Abendstunden gut gefüllt war. „Fast 50 Beschicker sorgen für ein abwechslungsreiches Angebot“, wirbt Jörg Barth, Vorsitzender des Verbandes reisender Schausteller, heute noch einmal den Rummelplatz neben der Rennwiese zu besuchen. Beim Familien-Nachmittag, der um 14.30 Uhr beginnt, wird der Shanty-Chor für Unterhaltung sorgen und eine Auswahl aus seinem Programm präsentieren. Dazu gibt es Tänze der VTZ-Zwerge. Anschließend spielt der Auerbacher Bernd. Am Nachmittag haben die Schausteller auch ihre Preise herabgesetzt, um noch einmal eine große Schar von Gästen auf den Festplatz zu locken. Der Jahrmarkt endet nach 22 Uhr mit einem Höhenfeuerwerk.
In den zurückliegenden vier Tagen ging es in dem großen Festzelt hoch her. Nach der furiosen Eröffnung mit der Firma Holunder heizte am Samstag die Rockband Black Valley dem Publikum mit fetzigen Hits kräftig ein. Auch bei dem Auftritt der Hüttenrocker und der Gruppe The Last Gunslingers kochte das Zelt. Die in der Region äußerst beliebten Gruppen brachten zudem viele ihrer Fans mit nach Zweibrücken.
Doch der Jahrmarkt lebt vor allem durch die Vielzahl der Fahrgeschäfte. Die Renner in diesem Jahr sind neben dem klassischen Autoscooter vor allem das Karussell „Chaos“, in dem die Fahrgäste in einer Höhe von 22 Metern in der Luft gedreht werden. Doch „Chaos“ hat inzwischen mit „Eclipse“ mächtig Konkurrenz bekommen. „Hier geht es 48 Meter hinauf“, wie der Betreiber Johann Korten erklärt. Das Karussell wiege 60 Tonnen. Besonders beliebt ist auch „Big Bamboo“ Es handelt sich dabei um eine riesige Bambushütte mit Spiegeln, Rollen, wackeligen Brücken und vor allem Wasser, das die Kunden natürlich vermeiden wollen, um nicht nass zu werden. „Wahnsinn“ so der Kommentar von Achim Maleck, der zum guten Schluss doch noch ein paar Spritzer abbekommen hat. Ein Blickfang bei „Big Bamboo“ sind vor allem die beiden stets zu Spaß aufgelegten Südsee-Jungs am Eingang, die mit der passenden Musik so richtig zum Mitmachen animieren.

Auf dem Gelände gibt es unter anderem noch Break Dance und der Flugsimulator „Virtuell Movie Shuttle“. Aber auch Kinderkarussells sind vor Ort. Nicht fehlen dürfen Los- und Schießbuden, die das Flair eines großen Jahrmarktes ausmachen. Auch der Duft von gebrannten Mandeln, Magenbrot und anderen Leckereien zieht den Gästen in die Nase. Ein Klassiker sind immer noch die Schaumküsse, berichtet Benita Barth: „Hier kommt es vor allem auf eine gute Kühlung an.“

Mit dem „Eclipse“geht es 48 Meter in die Luft.
Mit dem „Eclipse“geht es 48 Meter in die Luft. FOTO: Norbert Rech
Schokoküsse sind bei Benita Barth der Renner.
Schokoküsse sind bei Benita Barth der Renner. FOTO: Norbert Rech
Der Break Dancer gehört fast schon zum Inventar des Turnerjahrmarktes.
Der Break Dancer gehört fast schon zum Inventar des Turnerjahrmarktes. FOTO: Norbert Rech
Bei „Big Bamboo“ stand Südseefeeling im Mittelpunkt.
Bei „Big Bamboo“ stand Südseefeeling im Mittelpunkt. FOTO: Norbert Rech
Beim Autoscooter ist immer etwas los.
Beim Autoscooter ist immer etwas los. FOTO: Norbert Rech