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Rosengartenstraße, Strubbergstraße, Ernstweilerhangstraße und K 1 im Wattweiler Tal
Stadt will Holperpisten zu Leibe rücken

 Die Rosengartenstraße in der Allee zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und Festhalle empfinden viele Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer als schlaglöcherdurchsetzte, nervige Holperpiste. Jetzt soll sie ausgebaut werden.
Die Rosengartenstraße in der Allee zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und Festhalle empfinden viele Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer als schlaglöcherdurchsetzte, nervige Holperpiste. Jetzt soll sie ausgebaut werden. FOTO: Manuel Görtz
Zweibrücken. Der Zweibrücker Bauausschuss entscheidet heute über die Pläne zum Ausbau der Rosengartenstraße, Strubbergstraße, Ernstweilerhangstraße und der Kreisstraße 1 im Wattweiler Tal.

Zweibrückens wohl längste innerstädtische Holperpiste könnte noch in diesem Jahr verschwinden. Jedenfalls hat, wenn der Bauausschuss heute zustimmt, das Vorhaben der Stadt, die Rosengartenstraße in der Allee zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und Festhalle auszubauen, eine wichtige Hürde genommen. Neben den Ausbauplänen für die Rosengartenstraße stellen Experten des Zweibrücker Umwelt- und Servicebetriebs (UBZ) dem Ausschuss auch entsprechende Pläne für die Strubbergstraße zwischen Hofenfels- und Dr.-Ehrensberger-Straße und die Ernstweilerhangstraße vor. Alle drei Projekte sollen über wiederkehrende Beiträge der Anlieger finanziert werden, die im Jahr 2016 in Zweibrücken eingeführt wurden. Auch die Stadt zahlt einen Anteil.

Stadtsprecher Heinz Braun rechnet damit, dass mit der Sanierung der drei Straßen noch in diesem Jahr begonnen werden kann. Stimmt der Bauausschuss heute den Ausbauplänen zu, werden diese öffentlich ausgelegt und danach die Aufträge an die Baufirmen vergeben.

Noch schneller soll es mit der Kreisstraße 1 im Wattweiler Tal gehen, deren Sanierung viele Wattweiler Bürger allerdings bereits seit etlichen Jahren herbeisehnen und die wegen ihrer unzähligen Schlaglöcher auch schon öfter für Diskussionen im Ortsbeirat sorgte. Hier muss der Bau- und Umweltausschuss in seiner heutigen Sitzung nur noch der Bauausführung zustimmen. Die Bauarbeiten könnten dann noch im Frühjahr beginnen. UBZ-Abteilungsleiter Steffen Mannschatz rechnet mit einer Bauzeit von acht Wochen, wie er bereits im September vergangenen Jahres im Wattweiler Ortsbeirat erläuterte. Während der Bauarbeiten müsse die Straße komplett gesperrt werden. Problematisch könne dies vor allem für Bewohner des Kettersbergerhofs werden, die ihre Häuser dann nur über Feldwege erreichen könnten, betonte Mannschatz damals. Stadtsprecher Heinz Braun sagte gestern, man habe den Baubeginn bewusst auf das Frühjahr gelegt, um Verzögerungen zu vermeiden, die etwa im Winter durch ungünstige Witterungsverhältnisse entstehen könnten.



4000 Tonnen Asphalt sollen bei dem Ausbau der Straße in Richtung Einöd verarbeitet werden, die auf saarländischer Seite bereits saniert ist. Die Stadt kann für das Projekt mit einem Zuschuss von bis zu 465 000  Euro rechnen. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, müssen sich die Bürger anders, als bei städtischen Straßen, nicht über wiederkehrende Beiträge an den Kosten für den Ausbau beteiligen.