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Wegen des schlechten Wetters am Wochenende
Zusatztag für den Weihnachtsmarkt

 Großes Gedränge herrschte auch gestern nicht auf dem Zweibrücker Weihnachtsmarkt.
Großes Gedränge herrschte auch gestern nicht auf dem Zweibrücker Weihnachtsmarkt. FOTO: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Der idyllische Weihnachtsmarkt rund um die Alexanderskirche zollt, wie alle Märkte seiner Art im Augenblick,  dem miesen Wetter seinen Tribut. Die mehr als 50 Marktbeschicker werden in der Regel kaum schwarze Zahlen schreiben. Von Norbert Schwarz

Deshalb nahmen alle sofort das Angebot an, am Donnerstag einen zusätzlichen Öffnungstag einzuschieben. 

 „Wenn wir den Meteorologen und Wetterprognosen vertrauen dürfen, und das tun wir, dann haben wir am Donnerstag passendes Wetter mit ansprechenden Temperaturen für einen Weihnachtsmarkt“, erläutert Weihnachtsmarkt-Organisator Heiko Saberatzky den Hintergedanken des Termins. Selbst ein Unterhaltungsprogramm wird es geben: Die Feuerschau musste am Freitag aus Sicherheitsgründen ausfallen. Sie wird am Donnerstagabend um 19 Uhr nachgeholt um den Marktbeschickern zumindest die Möglichkeit zu erschließen, den Kassenbestand aufzubessern. Saberatzky: „Ich bin gestern bei dem Dauerregen noch rumgegangen und habe jeden gefragt. Alle waren für den weiteren Tag denn eigentlich steht für alle fest: Vom Wetter lassen wir uns in Zweibrücken den Weihnachtsmarkt nicht vermiesen.“

Das finden auch Christa Groh und Martina Morsch, die eigentlich mit Elsässer Fladen in allen denkbaren Variationen die Kundschaft verwöhnen wollten. Wegen des Wetters ist aber die Zahl der Kunden bisher nicht gerade überragend. Dennoch, der Flair, das ganze Treiben gefällt und trotz des Wetters mache es viel Spaß. Mit seinen handgefertigten Holzkunstwerken ist Gerhard Beck aus Dahn schon lange auf dem Weihnachtsmarkt Gast. Nein, die Kasse wird am Ende wohl nicht ganz stimmen, doch das sei diesmal zweitrangig. Becker: „Mir gefällt hier die Atmosphäre, hier in der Rosenstadt macht es Spaß, ich lade jedes Jahr Freunde ein, die mich in meinem Zelt besuchen. Da sitzen wir dann zusammen und haben schöne Stunden.“ Das Zelt mit den Kunstgegenständen ist ein Blickfang, die Wärme anheimelnd. Klar, dass sich hier auch gut feiern lässt.



Welcher Baum ist der schönste? FOTO: Citymarketing Zweibrücken / Jo Steinmetz