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Oberbürgermeisterwahl in Zweibrücken am 23.9.
Vor OB-Wahl am Sonntag: Viel mehr Briefwähler als 2011

Zweibrücken. 26 945 Wahlberechtigte, 34 Wahllokale, ein neuer Oberbürgermeister? Die Zweibrücker wählen diesen Sonntag ihr neues Stadtoberhaupt. Aber: Nur wenn einer der sechs Kandidaten – Marold Wosnitza (SPD), Christian Gauf (CDU), Klaus Peter Schmidt (AfD) sowie die Einzelbewerber Atilla Eren, Thomas Kewel und Andreas Wente – mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, ist die Wahl schon entschieden. Von Mirko Reuther

Ohne absolute Mehrheit kommt es am 14. Oktober zur Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Zwischen 8 und 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Knapp 300 Helfer sind im Einsatz: acht in jedem Wahllokal, weitere zur Koordinierung im Rathaus. „Wir machen das nicht zum ersten Mal, eine Routineveranstaltung ist das für uns trotzdem nicht. Wahltage sind immer mit viel Arbeit und Belastung verbunden“, sagt Stadtsprecher Heinz Braun. Die 26 945 Wahlberechtigten bedeuten einen Rückgang im Vergleich zur OB-Wahl 2011. Damals waren (ebenfalls Stand Freitag vor der Wahl) 27 512 Zweibrücker wahlberechtigt. – Diesmal haben rund 3700 Bürger Briefwahl beantragt und 3500 davon schon abgestimmt, so Hauptamtsleiter Jörg Eschmann. Damit ist die Briefwahlbeteiligung deutlich höher als 2011: Damals hatten bis Freitag vor der Wahl nur 2754 Bürger Briefwahl beantragt.

Die einlaufenden Ergebnisse können Bürger auf www.zweibruecken.de verfolgen, außerdem auf der App „Wahlportal“.