| 20:03 Uhr

„Interkommunales Netzwerk Digitale Stadt“
Stadt Zweibrücken ist unter den fünf Vorreitern bei Digitalisierung in Rheinland-Pfalz

 Oberbürgermeister Marold Wosnitza und seine Speyerer Amtskollegin Stefanie Seiler mit Minister Roger Lewentz (von rechts) bei der Förderbescheid-Übergabe.
Oberbürgermeister Marold Wosnitza und seine Speyerer Amtskollegin Stefanie Seiler mit Minister Roger Lewentz (von rechts) bei der Förderbescheid-Übergabe. FOTO: Innenministerium Rheinland-Pfalz / MdI RLP
Mainz. Netzwerk „Digitale Stadt“: Minister Lewentz überreicht Oberbürgermeister Wosnitza 60 750 Euro für „Behörden-Amazon“-Pläne.

Landes-Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat am Mittwoch das „Interkommunalen Netzwerk Digitale Stadt“ gestartet und dabei dem Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) sowie den Stadtchefs von Speyer, Andernach und Wörth Förderbescheide zur Umsetzung eigener Digitalisierungsprojekte überreicht. Begleitet wird das Netzwerk von der Stadt Kaiserslautern.

Die vier beteiligten Städte „werden interkommunal kooperieren und gleichzeitig von positiven Beispielen aus Kaiserslautern profitieren“, das Vorreiter bei der Digitalisierung sei, sagte Lewentz laut einer Pressemitteilung des Ministeriums.

Gefördert werden die vier Städte mit jeweils 60 750 Euro. Weitere Städte sollen noch die Möglichkeit haben dem Netzwerk beizutreten und von einer Förderung zu profitieren. Ab 2020 sollen sich dann alle rheinland-pfälzischen Städte dem Netzwerk anschließen können.



„Ziel ist es die digitalen Herausforderungen in unseren Kommunen gemeinsam anzugehen. Wir haben uns in den letzten Wochen um die Aufnahme in dieses Netzwerk bemüht und waren erfolgreich“, teilte Wosnitza via Facebook mit. In seiner Neujahrsempfangs-Rede hatte Wosnitza angekündigt, die Zweibrücker Stadtverwaltung zum „Behörden-Amazon“ zu machen: Bürger sollen möglichste viele Anliegen online erledigen können.

„Kaiserslautern stellt die Technik in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Minister Lewenz am Mittwoch. Die Frage sei nicht mehr, ob die Digitalisierung die Amtsstuben, Feuerwehren oder öffentlichen Einrichtungen erreiche, sondern wie die Möglichkeiten der Digitalisierung neue Chancen für die Einwohner bieten könnten.

Bereits am 14. Mai wird das erste Netzwerktreffen in Kaiserslautern stattfinden, bei dem auch allen anderen interessierten Kommunen die Teilnahme offen steht.