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Zweibrücken prüft Stadt-App als Alternative zu Katwarn

Zweibrücken. 25 von 36 rheinland-pfälzischen Städten und Landkreisen nutzen das System Katwarn, das Handynutzer auf Unwetter, Anschläge und andere Katastrophen aufmerksam machen soll und gestern mit Probealarmen getestet wurde. Lutz Fröhlich

Zweibrücken nutzt Katwarn (im Gegensatz zur Südwestpfalz) nicht, sagt Stadtsprecher Heinz Braun auf Merkur-Anfrage: Für die gebotene Leistung sei Katwarn für die Stadt zu teuer. Stattdessen prüfe man, Nachrichten über Katastrophen und andere Zwischenfälle in die geplante Stadt-App zu integrieren. Dies sei für den lokalen Bereich sinnvoller. Nicht nur bei Hochwasser, das ja meist mit längerer Vorhersage komme, sondern auch in Fällen wie dem stundenlangen Stromausfall vorigen September in mehreren Vororten, "um die Leute zu informieren, dass Arbeiten laufen und wann wohl wieder mit Strom zu rechnen ist". Als weiteres Beispiel nennt Braun den Gestank vorigen Sommer in Zweibrücken: "Mit einer Push-Nachricht von der App aufs Handy kann man da schnell beruhigen, dass es nichts Gefährliches ist, sondern Silage." Allerdings seien vor der Einführung noch einige Fragen zu klären, unter anderem technische, die Kosten und ob es eine bundeseinheitliche Regelung geben wird. > Seite 3