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Helmholtz-Gymnasium
„Ein schönes Miteinander“

Sieht sich gut aufgestellt mit ihrer Schule: Helmholtz-Direktorin Kerstin Kiehm (Dritte von rechts).
Sieht sich gut aufgestellt mit ihrer Schule: Helmholtz-Direktorin Kerstin Kiehm (Dritte von rechts). FOTO: Sebastian Dingler
Zweibrücken. Das Helmholtz-Gymnasium hatte am Samstag zum Informationstag eingeladen. Von Sebastian Dingler

(sedi) Der Winter naht und damit auch schon die Gedanken ans nächste Jahr. Das betrifft vor allem Eltern, deren Kindern die vierte Klasse der Grundschule besuchen. Auf welcher Schule soll es im kommenden Schuljahr weitergehen? Letzten Samstag hatte das Helmholtz-Gymnasium seine Pforten für die Allgemeinheit geöffnet.

Neben der Möglichkeit, Unterrichtsstunden in verschiedenen Fächern zu verfolgen, konnten die Besucher beim Informationstag auch naturwissenschaftliche Experimente miterleben. Ausstellungsstände, Workshops und Mitmach-Stationen rundeten das Angebot ab. Die Hauptattraktion war jedoch das tolle Abschlussprogramm, das in der benachbarten Westpfalzhalle dargeboten wurde. Schulleiterin Kerstin Kiehm war es dabei wichtig, „dass man einen Einblick bekommt in unser Schulprofil, das ja sprachlich, naturwissenschaftlich und auch medienpädagogisch geprägt ist, und dass es trotz dieser Schwerpunktsetzung auch ein Angebot in den Bereichen Sport und Musik gibt.“

„Was immer sehr schön ist an diesem Tag, dass hier wirklich die komplette Schulgemeinschaft vor Ort ist und sich engagiert präsentiert“, sagte Kerstin Kiehm. „Die Eltern sind vertreten, der Schulelternbeirat, die Schülerverwaltung, alle Kollegen sind mit involviert, das ist ein schönes Miteinander.“ Sie habe mehrfach gehört, dass in der Schule eine gute Atmosphäre herrsche.



Das sah auch Tanja Schwab so, die sich wegen ihrer Tochter Petje informierte: „Meine Eindrücke sind sehr positiv, zumal ich selbst hier an der Schule Abitur gemacht habe. Da wurde ich von meinen Erinnerungen ein bisschen eingeholt. Generell finde ich das ein sehr gutes Konzept hier, auch im Vergleich zu früher. Da gab es noch keine Ganztagsschule, kein Essen. Und die Lehrer kamen uns damals viel hausbackener vor als es heute ist, da gab es einen Wandel.“

Nicole Noll war vor allem von der Show in der Sporthalle beeindruckt. Mit ihrer Tochter Maren hatte sie sich die Säle angeguckt und über das Sprachenkonzept informiert – mit dem Ergebnis, dass Maren sich sehr gut vorstellen kann, nächstes Jahr aufs Helmholtz zu gehen. Das ging auch Rene Licht so, der mit seiner Tochter Leonie gekommen war. „Wir waren ziemlich offen, haben die Schulen im Umkreis besucht. Die Kinder entscheiden ja auch noch mit. Aber es zieht uns wahrscheinlich ins Helmholtz.“

Zwölftklässler Benedict Haubeil machte Führungen durch die Schule. Er meinte, als Schüler ärgere man sich zwar manchmal über dies und das, aber das seien doch nur Beschwerden über Luxusprobleme. Er kann seine Schule auf jeden Fall weiterempfehlen, denn: „Wir haben die besten Lehrer, die beste Ausstattung, und die Lage ist zentral in der Stadt.“ Schulelternsprecher Adnan Carkadzija hob hervor, dass sich die Schule beim Sportangebot nicht zu verstecken brauche.