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Bahnhaltepunkt Rosengarten
„Mulis Treff“ soll bleiben und Angebot erweitern

Zweibrücken. Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) hat gestern mit dem Betreiber von „Mulis Treff“ über die Zukunft des Imbisses gesprochen. Das erklärte Wosnitza im Anschluss auf Merkur-Anfrage. Von Mathias Schneck

„Es war ein gutes Gespräch“, sagte er. „Die Botschaft im Stadtrat war klar“, merkte er mit Blick auf die Sitzung am Mittwochabend an. Dort hatten sich verschiedene Räte dafür stark gemacht, den Imbiss an der Landauer Straße zu erhalten und ihre Sorge bekundet, im Zusammenhang mit der Einrichtung des neuen Bahnhaltepunktes dort könnte der Imbiss vor dem Aus stehen. Der Imbiss existiere dort schon seit 25 Jahren und habe vier bis fünf Arbeitsplätze geschaffen. Wosnitza hatte erklärt, er werde mit dem Betreiber sprechen (wir berichteten).

„Die Fraktionen wollen den Erhalt des Imbisses, der Stadtvorstand sieht das genauso“, sagte Wosnitza gestern nach dem Gespräch mit dem Imbiss-Betreiber. Noch sei natürlich vieles offen in Sachen Bahnhaltepunkt, wie der Parkplatz dort genau angelegt werde, der zeitliche Verlauf auf dem Weg dorthin – das alles werde in den nächsten Monaten konkreter. Möglicherweise werde der Imbiss etwas versetzt, wichtig sei aber, dass er als Angebot für die Bahnreisenden existent sei.

„Es wäre auch wichtig, dass der Imbiss sein Angebot erweitert und quasi ein Bahnhofs-Kiosk wird“, sagte Wosnitza. Auch darüber habe er mit dem Imbiss-Betreiber gesprochen, es müsse nun geprüft werden, ob und wie das darstellbar ist.



Der Stadtrat hatte am Mittwochabend der bisherigen Vorplanung für den neuen Bahnhaltepunkt mehrheitlich zugestimmt. Der genaue Zeitplan, wann dieser Haltepunkt tatsächlich eröffnen wird, steht noch nicht fest. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro, rund 150 000 Euro entfallen auf die Stadt (wir berichteten).