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Einmal Brand mit drei Verletzten, einmal Entwarnung
Feuerwehr muss zweimal zu einem Haus ausrücken

 Symbolfoto.
Symbolfoto. FOTO: dpa
Zweibrücken. Ein Gebäude in der Webenheimstraße in Bubenhausen (Querstraße zum Unteren Hornbachstaden) hat am Wochenende die Feuerwehr gleich doppelt in Atem gehalten. Wie Stadtfeuerwehr-Inspekteur Frank Theisinger mitteilt, war der erste Einsatz am Samstagabend, 22.22 Uhr. Von Mathias Schneck

Im ersten Obergeschoss des Wohnhauses brannte es, die Feuerwehr räumte den Komplex und löschte den Brand durch zwei Einsatztrupps.

Dank eines „Hochleistungslüfters“ machten die Helfer das Treppenhaus rauchfrei; andere Wohnungen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Im Anschluss konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Feuerwehr Zweibrücken war mit neun Fahrzeugen und 37 Helfern im Einsatz, ferner eilten Rettungsdienst-Kräfte sowie Helfer von ASB und DRK herbei. Drei Personen wurden durch den Brand leichtverletzt und vor Ort medizinisch betreut; eine Einweisung ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Der Einsatz war gegen Mitternacht beendet.

Bereits einen Tag später, am Sonntag, 17.20 Uhr, musste die Wehr erneut ausrücken. Erneut bestand der Verdacht, dass es im Gebäude brennt – ein Rauchmelder war angesprungen (diesmal in einer anderen Wohnung). Die Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und 28 Helfern aus. Zuerst konnten die Einsatzkräfte nicht lokalisieren, welche Wohnung betroffen war. Einige Anwohner seien nicht zuhause gewesen. Die Helfer öffneten daraufhin die Wohnungen, ohne dass es zu einer Sachbeschädigung kam, so Feuerwehr-Chef Theisinger.



Schließlich wurde die betroffene Wohnung gefunden. Ursache für das Anschlagen des Rauchmelders war wohl der Qualm eines Ofens, die Feuerwehr konnte daher rasch Entwarnung geben.