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Lehrgang
Zukunftschancen für Kinder fördern

Die zwölf neuen Fachkräfte für inklusive und interkulturelle Arbeit mit den Ausbilderinnen.Foto: Margarete Lehmann
Die zwölf neuen Fachkräfte für inklusive und interkulturelle Arbeit mit den Ausbilderinnen.Foto: Margarete Lehmann FOTO: Margarete Lehmann
Zweibrücken. DRK und Jugendamt bilden Fachkräfte für inklusive und interkulturelle Arbeit aus. Von Peter Fromann

Die Weiterbildung zur Fachkraft für inklusive und interkulturelle Arbeit umfasste acht Module, die innerhalb von acht Monaten in 100 Unterrichtsstunden zu durchlaufen waren. „Die zwölf Teilnehmerinnen erwarben umfassendes Wissen über die Themen Inklusion und Interkulturalität“, fasst initiatorin Angela Nadler, Inklusionsmanagerin, Sozialpädagogin und Kindheitspädagogin, bei der Abschlussveranstaltung zusammen. Die begleitende Weiterbildung setzte die Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen Handeln voraus. Sie erstreckte sich auf die wichtigsten Ebenen der Pädagogik und „ermöglicht es nun den Teilnehmern, ihr bisheriges Wissen zu reflektieren und neue Perspektiven für den Beruf der Kinderpädagogik zu entwickeln“, soweit die Initiatoren. Die Weiterbildung richtete sich hier an Fachkräfte aus dem Bereich Kindertagesbetreuung. Veranstalter waren das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Zweibrücken und das Jugendamt Zweibrücken. Unterstützend wirkte Brigitte Facco mit, Fachberaterin des Zweibrücker Jugendamtes.

Hanan Ahmad sagt: „Ich bin vor zwei Jahren aus Syrien nach Zweibrücken gekommen. In Syrien habe ich Soziologie studiert. Jetzt arbeite ich seit neun Monaten in der Kita Arche Kunterbunt in der Bleicherstaße. Diese Weiterbildung hat sehr viel Spaß gemacht, es war interessant. Es gibt ja so viel zu lernen.“ Martina Stauffer, seit zehn Jahren in der Protestantischen Kita „Arche Noah“ in Contwig sagt: „Das Arbeiten mit Kindern ist sehr spannend, gerade jetzt, wo immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund kommen, ist es wichtig sich dementsprechend weiter zu bilden.“

Die einzelnen Module umfassten Basiswissen über Inklusion, Entwicklungs- und Persönlichkeitstheorien, Inklusionspädagogische Ansätze und professionelle Antworten, herausforderndes Verhalten und anderes mehr.



Teilnahmevoraussetzung war die abgeschlossene Ausbildung als pädagogische Fachkraft. Alle Teilnehmerinnen konnten die Weiterbildung erfolgreich abschließen. Sie sind jetzt Fachkräfte für inklusive und interkulturelle Arbeit. In einer kleinen Feierstunde wurden die Urkunden überreicht.

Es nahmen erfolgreich teil: Hanan Ahmad (Kita Arche Kunterbunt Bleicherstraße), Walburga Schmidt (Kita Kuckucksnest Rieschweiler-Mühlbach), Anna Fontana (Kita Kleine Welt Zweibrücken, Petra Baumann (Ev. -Kindertagesstätte Joh.-Schwebel-Straße Zweibrücken, Martina Stauffer (Prot. Kita Arche Noah Contwig), Nadine Steinmann-Kipper (Kita Abenteuerland Grinsardstraße), Khetam Modalel (Kita Johann-Schwebel-Straße), Natalia Zihau (Paul-Gerhardt-Kita Kusel), Marion Ganster (Amt für Jugend und Soziales Pirmasens), Susanne Theis (Arche Kunterbunt), Annette Gaetcke, (Kita Bei den Fuchslöchern), Yvonne Bartone (Integrative Kita Bubenhausen).