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Zuletzt großer Andrang
Zugkräftige Messe 2brücken

 Zweiter beim Bus-Wettziehen wurde das Fitnessstudio Smile X (im Bild). Noch stärker war nur das Bestattungsunternehmen Hartfelder.
Zweiter beim Bus-Wettziehen wurde das Fitnessstudio Smile X (im Bild). Noch stärker war nur das Bestattungsunternehmen Hartfelder. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. Nach langsamem Anlauf war der Besuch am Sonntag stark. Kommt die nächste Verbraucherausstellung mehr in die Stadtmitte? Von Volker Baumann

Wie so oft hängt Vieles vom Wetter und dem Tag ab. Gut, dass die Verantwortlichen der Messe 2brücken, in erster Linie Michael Conzelmann, in diesem Jahr eine zeitliche Straffung (früher vier jetzt zweieinhalb Tage Dauer) der Verbrauchermesse vorgenommen hatten. Denn am Freitag zeigte sich wieder, dass die Besucher wochentags weniger auf Messebesuch programmiert sind und eigene Arbeitszeiten im Wege stehen (wir berichteten bereits). Am Samstag hielt sich dann eher das Wetter zurück, bis am Sonntag dann perfektes Wetter dafür sorgte, dass die Messetüren ganz weit geöffnet werden mussten, damit der Besucherstrom keinen Engpass zu passieren hatte.

Sowohl im 1200 Quadratmeter großen Zelt, in dem die einzelnen Anbieter im Ikea-Stil auf einem Zickzack-Kurs zu erreichen waren und damit automatisch bei einem Durchgang ins Visier der Besucher fielen, als auch im großen Außenbereich herrschte reges Treiben mit Informationsgesprächen an allen Ecken und Enden.

Veranstalter Michael Conzelmann zeigte sich denn auch zufrieden, insbesondere wegen des erfolgreichen dritten Tages und des sehr gut angenommenen neuen Konzepts. Aber auch an den Tagen zuvor seien schon erfolgreiche Gespräche geführt worden und positive Rückmeldungen von den Händlern gekommen. „Wir wollen das Konzept in Zukunft, also in zwei Jahren, so belassen, mit kleinen Variationen nach Ideen der Händler. Angedacht ist auch ein richtiger Publikumsmagnet, der die Leute zur Messe zieht. Eventuell wollen wir auch noch etwas am Beiprogramm arbeiten“, erläuterte der Messe-Chef die Zukunftsperspektiven.



Stefan Krencil aus Homburg fiel vor allem die Freundlichkeit und die Fachkompetenz der Händler auf. „Man hat hier schnell Kontakt und braucht nicht viel Überwindungsmut, um mit den Damen und Herren ins Gespräch zu kommen“, so seine beim Rundgang gemachte Erfahrung. Gemeinsamhandel-Zweibrücken-Vorsitzender Andreas Michel (selbst Aussteller) sprach von einer „super Messe“. „Eigentlich brauchen wir nur den Samstag und den Sonntag“, ist er von der Effizienz einer noch etwas verkürzten Ausstellungsdauer überzeugt. Außerdem könne er sich eine noch zentralere Fläche, mehr in der Innenstadt, für die Messe vorstellen. Beispiele dafür gebe es in anderen Städten, auch in Kombination mit verkaufsoffenen Sonntagen. „Dann haben wir doppelt so viele Besucher“ ist Michel überzeugt. Bei der Messe diesmal seien viele Geschäftstermine vereinbart worden und zwar nicht nur von Zweibrückern, sondern auch von vielen Auswärtigen.

Besucher Gerhard Heinzkill fand das Angebot sehr umfangreich und für fachlich Interessierte vollkommen ausreichend. Es herrsche durch die gut angelegte Besucherführung eine gute Übersichtlichkeit.

Höhepunkt war am Sonntagnachmittag wieder der Bus-Zieh-Wettbewerb in der Dr.-Ehrensberger-Straße: Sieben Teams versuchten, per Seil einen Reisebus am schnellsten über die Ziellinie zu ziehen. Sieger und mit einem Pokal ausgezeichnet wurde mit knappem Vorsprung die Bestattungsfirma Hartfelder aus Zweibrücken.