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Zeit der Umleitung ist vorbei

 Der neue Asphalt ist noch rutschig. Foto: Marco Wille
Der neue Asphalt ist noch rutschig. Foto: Marco Wille
Zweibrücken. "Die Zeit der Umleitung ist vorbei. Die Gefahr der Überschwemmung ist gebannt", erklärte der Leiter des Landesbetriebs Mobilität Kaiserslautern, Richard Lutz, am Freitag bei der Freigabe der Landesstraße 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach

Zweibrücken. "Die Zeit der Umleitung ist vorbei. Die Gefahr der Überschwemmung ist gebannt", erklärte der Leiter des Landesbetriebs Mobilität Kaiserslautern, Richard Lutz, am Freitag bei der Freigabe der Landesstraße 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach. In 15 Monaten Bauzeit wurde die Straße auf einer Länge von 1,9 Kilometern ausgebaut, eine 1,1 Kilometer lange Kriechspur neu gebaut und die Entwässerung mit sechs Regenrückhaltebecken erneuert."Mit dem Ausbau wird die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit deutlich verbessert", betonte der Mainzer Verkehrs-Staatssekretär Alexander Schweitzer. Denn durch die Langsamfahrspur bergauf werde gefahrloses Überholen ermöglicht. Die Straße mit täglich 6000 Fahrzeugen sei für eine Landesstraße überdurchschnittlich belastet. Die 2006 begonnene Maßnahme kostet rund 2,8 Millionen Euro. Der 2008 begonnene zweite Abschnitt 1,9 Millionen Euro. Bei der Baumaßnahme sei auch der Tierwelt Rechnung getragen worden, hob der Staatssekretär hervor. Dazu tragen eine Amphibienleiteinrichtung und neue Durchlässe bei. Wegen einer seltenen Dachs-Population sei die komplette Entwässerungsplanung noch mal geändert worden. "Für alle Zweibrücker Bürger eine große Freude", dankte Oberbürgermeister Helmut Reichling den an der Planung, der Finanzierung und dem Bau Beteiligten. Die Straße biete "den schönen Blick über die Stadt". Reichling nutzte die Freigabe der "nördlichen Zufahrt", um ein Problem der "südlichen Zufahrt" anzusprechen. Zwar gebe es mit der L 700 eine geeignete Umleitung für Rimschweiler. Doch noch immer würden viele Lkw durchs Hornbachtal rauschen. Deshalb legte Oberbürgermeister Helmut Reichling dem Staatssekretär "das Nachtfahrverbot" durchs Hornbachtal "ans Herz". sf