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Arbeitsmarkt
Zahl der freien Stellen in Zweibrücken leicht gestiegen

 486 freie Stellen gab es im Dezember in Zweibrücken.
486 freie Stellen gab es im Dezember in Zweibrücken. FOTO: dpa / Larissa Schwedes
Zweibrücken/Kaiserslautern. Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (umfasst die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Südwestpfalz sowie den Donnersbergkreis) wurden in den vergangenen vier Wochen 903 Arbeitsstellen gemeldet.

Das waren 31 mehr als im November. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden von den Arbeitgebern der Westpfalz 126 Stellen weniger angezeigt. Von Januar bis Dezember meldeten die Unternehmen der Region 12 202 offene Stellen, 833 beziehungsweise 6,4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Im Bestand des Arbeitgeberservice befanden sich zum Zähltag im Dezember noch 5058 nicht besetzte Stellen. Das waren 187 beziehungsweise 3,8 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Jahres 2016. 486 der freien Stellen sind in der Stadt Zweibrücken, davon wurden 82 im Dezember neu gemeldet. In Zweibrücken gab es im Dezember 1017 Arbeitslose (wir berichteten). Im Landkreis Südwestpfalz sind derzeit 468 Stellen als frei gemeldet, bei 1843 Arbeitslosen.

„Wir gehen mit einem breiten Arbeitsstellenangebot ins neue Jahr. In zahlreichen Unternehmen der Westpfalz und damit in nahezu allen Wirtschaftszweigen bestehen im ersten Quartal gute Einstellungsmöglichkeiten. Die Herausforderung wird sein, passende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Arbeitsplatzangebote zusammenzubringen. Sowohl seitens der Arbeitgeber wie auch auf Seiten der arbeitsuchenden Menschen wird es erforderlich sein, Kompromisse einzugehen. Die Agentur für Arbeit unterstützt auf vielfältige Art und Weise. Die Themen Qualifizierung und Weiterbildung spielen dabei eine wesentliche Rolle“, erklärt Peter Weißler, der Leiter der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens.



„In den kommenden Wochen wollen wir nun gezielt Menschen unterstützen, die in den Wintermonaten von Freistellungen in den Bereichen Bau, Handel, Verkehr und Gastronomie sowie dem Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen betroffen sind. Mit dem vorhandenen Arbeitsstellenangebot möchten wir diesen Menschen Chancen und Perspektiven für eine ganzjährige Beschäftigung aufzeigen und damit einhergehend den saisonalen Aufbau der Arbeitslosigkeit einschränken“, blickt Weißler voraus.

 Mit den Arbeitsmarktdaten für den Dezember liegen auch die ersten Daten zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zum Stichtag 30. Juni 2018 vor.

In der Westpfalz waren Mitte des Jahres insgesamt 164 500 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten um 2519 bzw. 1,6 Prozent angestiegen. Damit erreichte die Region im Zuwachs das Niveau des Landes Rheinland-Pfalz.