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Zweibrücker Oberbürgermeister
Wosnitza will Tourismuskonzept

 Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza.  Foto: privat
Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza. Foto: privat FOTO: Marold Wosnitza / Claudia Fahlbusch
Zweibrücken. Die Geschäftsbereiche im Zweibrücker Rathaus sollen neu aufgeteilt werden. Der Hauptausschuss stimmte gestern Abend dem Verwaltungsvorschlag zu. Von Fritz Schäfer

Der neue Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) möchte ein Tourismuskonzept auf den Weg bringen. „Das ist eine wichtige Aufgabe“, erklärte Wosnitza gestern Abend im Hauptausschuss. Da der Tourismus beim Kultur- und Verkehrsamt angesiedelt ist, übernimmt der Oberbürgermeister folgerichtig die Zuständigkeit für dieses Amt.

Der Ausschuss hatte auch bei der Übertragung der übrigen Geschäftsbereiche keine Einwände und empfiehlt dem Stadtrat, dem Verwaltungsvorschlag zuzustimmen. Dabei bleibrn das Haupt- und Personalamt sowie das Rechnungsprüfungsamt, der UBZ, die Stadtwerke und die Gewobau beim Oberbürgermeister. Wie das Kulturamt wechselt beim Rechtsamt die Zuständigkeit vom Beigeordneten zum Verwaltungschef. Wosnitza: „Das ist ein Querschnittsamt.“ Zudem führe das Amt die Geschäfte des Flugplatz-Zweckverbands. Im ZEF vertritt Wosnitza die Stadt. Ebenso in den Zweckverbänden Schienenpersonennahverkehr, Sparkasse und in der Planungsgemeinschaft Westpfalz.

„Henno Pirmann wäre gerne weiter für das Kulturamt zuständig gewesen“, sagte Wosnitza. Aber der Beigeordnete habe seinem Vorschlag zugestimmt. Pirmann (SPD) bleibt weiter zuständig für das Ordnungs- und Standesamt sowie für das Bauamt. „Henno Pirmann hat sich den letzten Monaten in dieses komplexe Amt eingearbeitet“, sagte Wosnitza. Deshalb sei es sinnvoll, dass er für das Amt bis Ende des Jahres, wenn Pirmann in den Ruhestand geht, weiter zuständig ist. „Dann wird über die Zuständigkeit neu geredet.“



„Bei Bürgermeister Christian Gauf gibt es keine Änderung“, sagte der Oberbürgermeister. Gauf (CDU) bleibt weiter zuständig für die Kämmerei, das Schul- und Verwaltungsamt, das Amt für soziale Leistungen sowie das Jugendamt. Dazu übernimmt er die Stiftung Landgestüt. „Das macht Sinn, weil die Kämmerei für das Gestüt zuständig ist“, erklärte Wosnitza.

Der Hauptausschuss empfahl dem Stadtrat, der Zweckvereinbarung über den Betrieb der landeseinheitlichen Schulverwaltungssoftware mit dem Zweckverband Zidkor zuzustimmen. Diese Möglichkeit sei preiswerter, als die Anschaffung und den Betrieb eigener Server, findet der Ausschuss.