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Public Viewing auf Herzogplatz
Willkommen in der Fan-Arena!

So wie diese Fans in Kaiserslautern sollen die Zweibrücker im Sommer auch auf dem Herzogplatz die deutsche Elf bejubeln. 
So wie diese Fans in Kaiserslautern sollen die Zweibrücker im Sommer auch auf dem Herzogplatz die deutsche Elf bejubeln.  FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. Alle Spiele und alle Tore live auf einer gigantischen Leinwand. So können tausende Zweibrücker die WM feiern. Von Volker Baumann

„Wir haben in der Stadt demnächst ein Highlight, das seinesgleichen sucht“, war sich der Zweibrücker Kulturamtschef Thilo Huble bei der gestrigen Präsentation des Veranstaltungskonzepts „Fan Arena mit Public Viewing auf dem Herzogplatz“ sicher. Denn die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland soll vom 14. Juni bis zum 15. Juli in ganz außergewöhnlich präsentierter Form in die Rosenstadt kommen. Huble: „Wir wollen den vielen Zweibrücker Fußballfans und dem großen öffentlichen Interesse entgegenkommen und haben dazu den idealen Partner gefunden.“ „Experience Event“ aus Rehlingen-Siersburg heißt dieser Partner und wird vertreten durch die Geschäftsführer Fabian Hector und Benjamin Motsch.

Die beiden jungen Männer, die eine erfolgreiche Eventagentur im Saarland und der Südwestpfalz leiten, beschäftigen rund 200 Mitarbeiter und können auf über 600 Veranstaltungen im Jahr 2017 zurückblicken. „Wir haben bei einigen Städten angeklopft und sind nirgends mit so offenen Armen und einer schnellen Entscheidung wie in Zweibrücken empfangen worden“, schwärmte Motsch über die fruchtbaren und zielstrebigen Verhandlungen mit der Stadt. Da die beiden Geschäftsführer gleichzeitig die Firma „Light-Pro Veranstaltungstechnik“  leiten, können sie auf großes Know-how und viel technisches Equipment zurückgreifen,  das während der WM auf dem Herzogplatz – der dann zur „Fan-Arena“ wird – auch eingesetzt werden soll. Das finanzielle Risiko trage dabei komplett der Veranstalter, von Seiten der Stadt würden lediglich die Veranstaltungsfläche zur Verfügung gestellt sowie einige logistische Maßnahmen übernommen, versichtert Huble. Die Kosten des Veranstalters, etwa 80 000 Euro, sollen durch Sponsorengewinnung und das gastronomische Angebot refinanziert werden. Der Eintritt zur Arena ist an allen Tagen frei.

Doch wie soll sie denn nun aussehen, die Zweibrücker Fan-Arena? Für 4000 bis maximal 5000 Fans soll sie Platz bieten, in einem umzäunten Gelände auf dem Herzogplatz, direkt in Rathausnähe. Sie wird ausschließlich über die Herzogbrücke zugänglich sein. „Natürlich wird für ausreichend Notausgänge und freie Durchgänge zur Hofenfelsstraße gesorgt“, erläutern die Veranstalter, „ebenso für barrierefreie sanitäre Anlagen“. Neben der Hauptattraktion – einer gigantischen, hochauflösenden LED-Wand mit HD-Übertragungsqualität, die auch bei Tageslicht für gestochen scharfe Bilder sorgen soll – wird es zudem verschiedene Bereiche mit Sitz- und Stehmöglichkeiten. Gleichzeitige Bewirtung inklusive.

 An allen 25 Spieltagen mit insgesamt 64 Spielen sollen Fußballverrückte auf dem Herzogplatz auf ihre Kosten kommen. Für Sicherheit rund um die Uhr sorge, in Absprache mit dem Zweibrücker Ordnungsamt, ein vom Veranstalter engagierter Sicherheitsdienst. Am Einlassbereich werden Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt. Denn auf dem Veranstaltungsgelände wird Glas verboten sein. Die Stadt trägt, ähnlich wie bei Stadtfest oder Faschingsumzug, mit dem Aufbau von Straßensperren, zum Sicherheitskonzept der Großveranstaltung bei.

Damit die Fans immer auf dem Laufenden bleiben, können aktuelle Infos zur Arena, auch über gastronomische Angebote, über eine eigene Website oder Facebook abgerufen werden: www.fanarena-zweibruecken.de und www.facebook.de/fanarenazweibruecken.

Veranstaltungsflyer zur Zweibrücker „Fan-Arena“. 
Veranstaltungsflyer zur Zweibrücker „Fan-Arena“.  FOTO: Volker Baumann