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| 22:23 Uhr

Berufstag am Hofenfels-Gymnasium
Wertvolle Tipps für das Leben nach dem Abitur

In der HFG-Aula standen Experten den Schülern im Anschluss für persönliche Gespräche zur Verfügung.
In der HFG-Aula standen Experten den Schülern im Anschluss für persönliche Gespräche zur Verfügung. FOTO: Nadine Bröcker / red
Zweibrücken. Experten aus rund 30 unterschiedlichen Berufsfeldern beraten Oberstufenschüler beim Berufstag am Hofenfels-Gymnasium. Von Nadine Bröcker

Wer kurz vor seinem Abitur steht, sieht sich auch mit der Frage konfrontiert, wie es danach eigentlich weitergehen soll. Um den Schülern eine möglichst gute Hilfestellung zu geben, organisierten der Rotary Club, die Zweibrücker Gymnasien und die Agentur für Arbeit am Freitag einen Berufsinformations-Marktplatz im Hofenfels-Gymnasium. Alle zwei Jahre findet dieser im Wechsel an den Gymnasien statt und ist für Schüler der 12. und 13. Klassenstufe ausgelegt.

Obwohl manchen Abiturienten schon einige Zeit vorher ein berufliches Ziel im Auge haben, gibt es dennoch genug, die sich nicht sicher sind, wo der Weg einmal hingehen soll. „Wir hoffen, dass für den ein oder anderen noch ein Tipp dabei ist“, erklärt Studiendirektorin und Organisatorin für das HFG, Elisabeth Schanding-Wirtz. Charlotte Glück, Leiterin des Stadtmuseums Zweibrücken und Vertreterin des Rotary Clubs sieht darin eine Chance zur Selbstverwirklichung. „Wer in seinem Beruf gut sein will, muss etwas finden, dass der eigenen Personen entspricht.“ Nicht zuletzt sei es außerdem interessant, junge Menschen auf dem Weg in den Beruf zu begleiten. Die Veranstaltung war so aufgebaut, dass es in zwei Staffeln jeweils zehn Parallelvorträge gab. Dazu waren Experten aus rund 30 Berufsfeldern vor Ort, die über Berufseinstiegsvoraussetzung, Entwicklungsmöglichkeiten, Gehalt und Berufspraxis berichteten.

Dafür wurde im Vorhinein eine Umfrage durchgeführt, welche Berufsfelder vertreten sein sollten. Darunter beispielsweise Vertreter der Rechtsprechung, der Bundeswehr, Gesundheitsfachberufe, Architektur, Informatik oder Psychologie. Im Anschluss an diese Vorträge standen sowohl die Referenten, als auch die übrigen Experten in der Aula an zugeordneten Tischen für direkte Gespräche zur Verfügung. Darunter auch Liane Meisel-Gehl. Die Tierärztin klärte die Schüler auch über weitere Einsatzfelder in der Tiermedizin auf. „Die meisten kennen den Tierarzt nur als Kleintierpraktiker“, erklärt sie. Dabei findet sich der Beruf auch in der Forschung oder der Lebensmittelindustrie, wie die Tierärztin erklärte.

Die Schüler nutzen die Möglichkeiten der Vorträge und persönlichen Kontakte jedenfalls rege. So auch der 21-jährige Maksym Dektyarov, der sich unter anderem für ein Rechtswissenschafts-Studium interessiert. „Bei der Rechtsprechung habe ich erfahren, dass es viele Schwerpunkte gibt, die ich vorher gar nicht kannte.“ Und auch die Erfahrung, ein Berufsfeld doch nicht ansprechend genug zu finden, etwas die Informatik, konnte er bei diesem Marktplatz machen. Und das ist ja mindestens genauso viel Wert.