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Statistisches Landesamt
Weniger Bürger erhalten Asylbewerberleistungen

Zweibrücken. Die Zahl der Menschen in Zweibrücken, die Asylbewerberleistungen erhalten, ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Mit rund 14 Prozent war der Rückgang in der Rosenstadt exakt so groß wie im Landesdurchschnitt.

Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems hervor.

Demnach empfingen zum 31. Dezember 2018 in der Rosenstadt 84 Personen diese Leistungen (davon 38 mal Grundleistungen, 46 erhielten Hilfe zum Lebensunterhalt). 2017 waren es laut Landesamt noch insgesamt 98 Empfänger.

Landesweit ging die Zahl der Empfänger zum Jahresende 2018 wie genannt ebenfalls um 14 Prozent zurück: Von 19 125 Personen (Ende 2017) auf 16 538 Ende 2018. Knapp zwei Drittel davon waren Männer.



Die bereits seit dem Jahr 2015 rückläufigen Fallzahlen seien „auf die sinkende Anzahl einreisender Asylsuchender sowie den fortschreitenden Abschluss bestehender Asylverfahren zurückzuführen, was den Wegfall der Leistungsberechtigung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zur Folge hat“, teilt die Behörde mit. Das Durchschnittsalter der Leistungsempfänger lag Ende 2018 bei rund 25 Jahren.

Häufigstes Herkunftsland ist laut dem Landesamt mit rund 2900 Personen Afghanistan; aus diesem Land kamen 18 Prozent aller Leistungsempfänger. Als weitere bedeutende Herkunftsländer folgen Pakistan, Armenien und Syrien mit jeweils rund 1200 Schutzsuchenden.